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Vier ausgebüxte Kühe verwüsten in Ponitz Hausgarten

Altenburger Land Vier ausgebüxte Kühe verwüsten in Ponitz Hausgarten

Eine böse Überraschung erlebte eine 77-jährige Frau aus der Ponitzer Bergstraße am Mittwochabend. Gegen 20 Uhr wusste sie sich keinen anderen Rat, als den Notruf zu wählen, weil vier Kühe dabei waren, ihren Garten hinterm Haus zu verwüsten. Die Tiere hatten auf einer Breite von acht Metern den Maschendrahtzaun niedergetreten und waren so auf das Gelände gelangt.

Nicht diese, aber andere Kühe haben in Ponitz gewütet.

Quelle: Archiv

Ponitz. Vier Rindviecher auf Abwegen haben am Mittwochabend im Ponitzer Ortsteil Zschöpel für einige Aufregung gesorgt. Den Kühen stand der Appetit offensichtlich nach einer besonderen Zwischenmahlzeit, jedenfalls büxten sie von ihrer dortigen Koppel aus. In einem Garten in der Bergstraße wurden die Wiederkäuer bei ihrer kulinarischen Suche fündig: Apfelbäume auf dem Grundstück. Derart angeregt stellte auch der Zaun, der das Grundstück umgibt, für die Vierbeiner kein Hindernis dar. Auf einer Breite von acht Metern traten die Tiere den Maschendrahtzaun nieder und kamen so auf das Gartengelände, teilte am Donnerstag Polizeisprecher Andreas Bart mit.

„Die 77-jährige Bewohnerin, die in dem Haus wohnt, hat 20.29 Uhr sowohl uns als Feuerwehr wie auch die Polizei alarmiert. Klar war die Dame ziemlich panisch und hatte einen Riesenschreck bekommen, als plötzlich eine der Kühe neugierig durchs offene Fenster in ihr Wohnzimmer äugte“, schilderte der Ponitzer Bürgermeister Marcel Greunke, der auch der örtlichen Wehr angehört. Rasch hatten sich die vier Paarhufer in dem Garten über Apfelbaum nebst Fallobst hergemacht. Dabei sei im Garten Sachschaden nicht ausgeblieben, so Greunke, der mit 17 Ponitzer Kameraden als Tierfänger angerückt war. „Unterstützung hatten wir von der Polizei und dem Landwirt mit dem nötigen Fachwissen, der es dann auch problemlos schaffte, die ihm gehörenden Tiere mit unserer Hilfe zurück zur Heimatweide zu geleiten.“ Die Feuerwehr dichtete im Anschluss noch das Loch im Weidezaun ab, durch den die obstgierigen Grasfresser gekommen waren. Die Dame überstand den tierischen Besuch mit einem gehörigen Schrecken, aber sonst unversehrt.

Die Feuerwehr half auch der Rentnerin, ihren Zaun wieder aufzurichten. „Nach einer Stunde war alles erledigt und der Einsatz, der schon ungewöhnlich war, beendet“, so Greunke.

Von Jörg Wolf

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