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Altenburg Vierbeiner testen Autobahn
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19:43 21.12.2011
Die Mitglieder des Peniger Hundesportclubs testen die neue A 72 schon mal per pedes. Mit dabei war auch Regine Lessau (Mitte) aus Langenleuba-Niederhain, die ihren Kojkerhoondje-Welpen im Sportwagen chauffierte. Quelle: Ilka Jost

Von Ilka Jost

Auch Regine Lessau aus Langenleuba-Niederhain freut sich schon auf die neue Piste. "Wir haben alle einen großen Nutzen davon, denn man spart einiges an Zeit. Oft geht es zu Wettkämpfen in die Chemnitzer Gegend. Da werde ich die neue Anschlussstelle garantiert nutzen. Denn ich bin seit 2005 Ausbilderin im Hundesportclub Penig und im Sommer viel unterwegs", meint sie.

Vorab hat die Niederhainerin die neue Strecke gemeinsam mit ihren Vereinsfreunden am Wochenende getestet. Die neue A 72 wurde als Ziel für die diesjährige Winterwanderung des Hundesportclubs gewählt. "Wir machen das jedes Jahr und versuchen dabei, den Tieren stets etwas Neues zu lehren. Die beiden Autobahnbrücken bieten sich dafür an, denn meist haben Hunde etwas Respekt, solche Bauwerke zu betreten. Natürlich erst nachdem wir vorher die Genehmigung vom Autobahnamt und der Polizei hatten", berichtet Vereinsvorsitzende Angela Weinhold.

Der Startschuss für die circa acht Kilometer lange Tour fiel im Gewerbegebiet an der B 95, wo der Verein seinen Platz hat. Von dort aus führte die Tour zunächst durch die Peniger Innenstadt, bevor die Hundefreunde mit ihren Tieren am Naturpark "Köbe" den Aufstieg wagten. Nachdem die Mulden- und Lochmühltalbrücke passiert waren, ging es zurück zum Startpunkt. Die knapp 20 Vierbeiner meisterten diese Herausforderung mit Bravour.

Nur einer war noch zu klein, um so einen großen Marsch auf sich zu nehmen: Regine Lessau fuhr ihren Liebling im Sportwagen spazieren. Seit vier Wochen ist sie in Besitz eines "Kooikerhondje", einer in Deutschland noch seltenen Rasse aus den Niederlanden. "Da er gerade mal 14 Wochen alt ist, darf er noch nicht so weit laufen, um die Gelenke zu schonen", erklärt die Hundeliebhaberin. Sie ist nicht die einzige Thüringerin im Verein. "Bei uns trainieren mehrere Hundefreunde aus Niederhain sowie Flemmingen und Frohnsdorf. Sogar Meuselwitzer haben sich schon mit ihrem Appenzeller-Hund auf den Weg zum Training nach Penig gemacht. Für uns zählt die Landesgrenze nicht", berichtet sie.

Mitglied im Verein ist Regine Lessau schon seit 2005. Begonnen hat sie das Training mit ihrem Hovawart-Hund "Colany von Jesses Meute". "Wir sind sehr erfolgreich im Turniersport gestartet, haben es bis zur Qualifikation zur großen SGSV-Meisterschaft geschafft. Leider mussten wir dann aber mit dem Sport aufhören, weil Colany krank wurde", erzählt die Niederhainerin.

Der Hundesportclub Penig zählt derzeit 20 Vereinsmitglieder. "Es besteht freier Zugang für alle Rassen, egal ob mit oder ohne Papieren. Auch Mischlingshunde sind willkommen. Uns verbindet die Liebe zum Hund und das Bestreben, einen alltagstauglichen Kameraden an unserer Seite zu wissen", so Regine Lessau. Neben Ausbildung und Training hat sich der Verein dem Turniersport verschrieben.

Kontakt: www.hundesportclub-penig.de

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