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Altenburg Volkmar Vogel sieht gute Chancen für neue B 7 – und fordert zügige Planung vom Land
Region Altenburg Volkmar Vogel sieht gute Chancen für neue B 7 – und fordert zügige Planung vom Land
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14:10 09.03.2016
Die baufällige Brücke über die Pleiße in Windischleuba soll noch vor dem Bau der neuen B 7 durch ein intaktes Bauwerk ersetzt werden. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg/Berlin

Der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel sieht gute Chancen, dass die Bundesstraße 7 neu (B7n) auch im nächsten Bundesverkehrswegeplans steht. „Die B7n ist, was mir am meisten unter den Nägeln brennt“, erklärte der CDU-Politiker auf OVZ-Nachfrage. „Ich bin optimistisch, dass das Vorhaben weiter drin sein wird.“ Deshalb wartet er seit Wochen auf den Entwurf, der nun am 16. März um 16 Uhr in einer Sondersitzung des Verkehrsausschusses vorgestellt werden soll.

„Im Anschluss an die Vorstellung können sich alle, die ein Interesse haben, dass ein Vorhaben gebaut wird oder nicht, äußern“, benennt Vogel die Neuerung in der Verfahrensweise und ruft zugleich alle Unterstützer im Altenburger Land auf, diese Chance zu nutzen. Dafür wird der Entwurf nach dem 16. März auf der Homepage des Bundesverkehrsministeriums veröffentlicht. „Ende Mai soll der Plan dann das Parlament offiziell erreichen“ beschreibt Vogel das weitere Prozedere. Ob es allerdings gelinge, ihn bis Jahresende zu verabschieden, sehe er skeptisch.

Welche Bedeutung eine Nennung in dem Dokument hat, erklärt der 57-Jährige wie folgt: „Der Entwurf rund um Deutschlands und somit auch Thüringens Straßen, Schienen und Wasserstraßen ist die Planungsgrundlage unserer Verkehrsinfrastruktur bis zum Jahre 2030.“ Ergo wird nichts gebaut, was da nicht drinsteht. Andersherum ist es jedoch kein Selbstläufer. „Nur weil etwas drin steht, darf man nicht denken, alles ist geritzt. Das heißt nur, dass es vorgesehen ist.“

Seinen Optimismus zieht Vogel vor allem aus der jüngsten Sparkur, die der 10,25 Kilometer lange Zubringer vom Zschaschelwitzer Kreuz zur Autobahn 72 hinter sich hat. So wurden die Kosten 2015 nach zuvor einigem Hin und Her von ursprünglich 68 auf nunmehr 52 Millionen Euro reduziert (die OVZ berichtete). Geschafft wurde das vor allem durch eine Reduktion der Fahrsteifen. Nunmehr soll die B 7n nicht mehr vier Spuren haben, sondern nur noch drei, die versetzt in beiden Richtungen verlaufen.

„Thüringen muss nun Planungsvorlauf und eine Finanzierungsvereinbarung schaffen“, fordert der Bundestagsabgeordnete. Denn im Moment warte das Land ab, was im Plan stehe. „Besser wäre es aber, die Planungsunterlagen parallel fertigzustellen und auf Halde zu haben, um in eine Lücke springen zu können, wenn etwas anderes platzt.“ Die größte Herausforderung sieht er darin, dass die mit 140 Metern größte der insgesamt zwölf Brücken der B 7n vor dem eigentlichen Bau angegangen werden soll. „Die Brücke in Windischleuba muss aufgrund ihres maroden Zustands vorgezogen, darf aber nicht isoliert betrachtet werden.“

Von Thomas Haegeler

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