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Volles Haus und gute Laune bei Käpt'n Blaubär und das Auge des Tigers

Volles Haus und gute Laune bei Käpt'n Blaubär und das Auge des Tigers

Raus aus den Kojen, rauf auf den Kutter hieß es am Sonnabendnachmittag im Goldenen Pflug, als Käpt'n Blaubär zur großen Fahrt mit der "Elvira" rief. Diesem Ruf folgten fast 850 kleine und große Gäste, die die beliebte Figur aus dem Fernsehen erleben wollten.

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Der liebenswerte Lügenbaron Käpt'n Blaubär begeistert mit seiner Geschichte vom größten Diamanten der Welt, seinen drei Enkeln und Steuermann Hein Blöd zum Familienkonzert im Goldenen Pflug Altenburg die knapp 850 kleinen und großen Zuschauer.

Quelle: Frankziska Beer

Zusammen mit seiner Crew, dem Steuermann Hein Blöd, der Blume Karin, dem Flöt und natürlich den drei kleinen Bärchen, schipperte der blaue Bär auf hoher See, um gemeinsam mit den Landratten ein Abenteuer zu erleben.

Auch Larissa Pester aus Nobitz kam zusammen mit Papa Jörg und Mama Kati in die Stadthalle, um den blauen Bären und seine Freunde zu sehen. "Ich kenne ihn schon aus dem Kika-Fernsehen", erzählte die Fünfjährige. Sie findet den weltbesten Geschichtenerzähler der Welt "einfach nur toll". Papa Jörg fügte augenzwinkernd hinzu, dass Zuhause auch manchmal geflunkert werde - aber nur im Notfall.

An diesem Nachmittag will Käpt'n Blaubär, der vor dem Kutter "Elvira" sitzt, im Hintergrund die Kulisse eines blauen Himmels mit Wolken, wieder eine seiner haarsträubenden Lügengeschichten erzählen, als mittendrin seine geliebten drei kleinen Bärchen verschwinden. "Dat gibt es doch gar nicht. Auf einmal waren alle wech", erzählt er seinem Freund Hein Blöd. Und obwohl der die Geschichten manchmal schon zum Davonlaufen findet, will er helfen, die Enkel zu finden.

Nachdem ein mysteriöser Brief der "OTK-Bande" auftaucht und der größte Diamant der Welt als Preis für das Wiedersehen mit seinen Bärchen gefordert wird, macht sich der Lügenbaron zusammen mit seinen Fans und Hein Blöd, der schusselig durch die Gegend stolpert, auf die Suche. So manches Mal muss sich der Käpt'n auf der stürmischen Fahrt an der Reeling festhalten, um nicht über Bord zu gehen, und auch Hein Blöd hat Mühe, das Schiff auf dem richtigen Kurs zu halten.

Begleitet von rockigen Liedern wie "15 Mann aus der Totenmanns Kiste" und die "Könige der Lüge" animieren die Musicaldarsteller zum Mitsingen und Klatschen. Auf ihrer gefährlichen Suchaktion begegnen der Käpt'n und Hein Blöd der kreischenden und vorlauten Octo-Tussy, dem grünen Taucher, den klebrigen Knutschmonstern, dem verkorksten Professor Schwabenstein und dem Maharadscha von Safranistan, den sie vor den gefährlichen Klauen des Weißen Kais retten. Als Dank erhalten sie den größten Diamanten der Welt, das "Auge des Tigers".

Doch Blume Karin, auf die während der gesamten Fahrt niemand so richtig geachtet hat, fordert vom Käpt'n den Stein und wird am Ende als Intrigantin der Entführung entlarvt. Und auch der Diamant entpuppt sich als Kandiszucker. Zur Feier des Tages schunkeln alle gemeinsam bei einer Tasse Tee ausgelassen zu den Rhythmen von "Seemannsgarn und Seemannslatein" und feiern gemeinsam mit allen Anwesenden die Befreiung der Bärchen.

Organisiert vom Altenburger Familienzentrum, das dem Arbeitskreis "Familie schafft Zukunft" angehört, zog Leiter Tobias Quart ein positives Resümee: "Durch die günstig zu erwerbenden Karten und die vielen ehrenamtlichen Helfer sind unsere Familienkonzerte immer gut besucht." Bereits zum sechsten Mal veranstaltete das Zentrum ein Konzert dieser Reihe, was auch immer viel Zeit bei der Vorbereitung fordert. "Denn nach dem Konzert ist vor dem Konzert", so Quart. "Noch im kommenden Monat begeben wir uns auf die Suche nach möglichen Akteuren, damit wir auch im nächsten Jahr den Familien in Altenburg und Umgebung ein unvergessliches Erlebnis bieten können."

Aus der Osterländer Volkszeitung vom 23.09.2015

Franziska Beer

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