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Altenburg Vom Tagebau zum Paradies - Vorhaben am Haselbacher See
Region Altenburg Vom Tagebau zum Paradies - Vorhaben am Haselbacher See
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19:38 03.04.2012
Über einen Scheck in Höhe von 40 000 Euro für ein Spielgerät am Haselbacher See freut sich die Meuselwitzer Bürgermeisterin Barbara Golder. Übergeben wird dieser von den Mitgliedern des Stiftungsvorstandes Uwe Buchheim, Bernd Wannenwetsch und Raik Romisch sowie Stiftungsratsmitglied Sieghardt Rydzewski (v.l.). Quelle: Mario Jahn
Altenburg/Meuselwitz

Von Marlies Neumann

Der Haselbacher See ist eines von vier Projekten, das die Bürgerstiftung unterstützt. "Es unterscheidet sich von den anderen, denn was hier entsteht, passiert im Freien. Da sich die Stiftung auf die Fahne geschrieben hat, etwas für Familien zu tun, ist es wichtig, viele unterschiedliche Freizeitmöglichkeiten zu schaffen. Das ist am Haselbacher See möglich", so Landrat Sieghardt Rydzewski (parteilos), der auch Mitglied des Stiftungsrates ist. Vor der Scheckübergabe präsentierten die Meuselwitzer noch einmal das Konzept zur touristischen Entwicklung des See (OVZ berichtete). Es wurde zwar deutlich, dass mit dessen Umsetzung aus dem einstigen Tagebau mal ein Paradies werden kann, doch das wird mehrere Jahre dauern. Das vom zeitweiligen See-Ausschuss erstellte Konzept zeigt die vielseitigen Möglichkeiten auf, was und wie in Zukunft an dem beliebten Badesee alles machbar ist.

Die Meuselwitzer Bauamtsleiterin Ilona Krüger hob während der Präsentation im Landratsamt hervor, dass man der Seelandschaft rund um Leipzig mit dem Haselbacher See keine Konkurrenz machen wolle. "Dieser See ist der einzige, der von Wald umgeben ist. Das ist die Chance, etwas Besonderes zu entwickeln", sagt der Landrat. Kein Verständnis zeigt er jedoch für die geplanten Zäune, die den Spielplatz mit seinem Spielschiff vom Vereinsgelände abgrenzen sollen. "Zäune engen ein, doch Kinder müssen sich bewegen können. Die Absperrung nimmt dem Platz auch seine Offenheit", meint er. Ähnlich sieht das Bernd Wannenwetsch, Vorsitzender der Bürgerstiftung, dem das Konzept mit den Einzäunungen allerdings nicht neu war.

Bürgermeisterin Golder und Bauamtschefin Krüger verwiesen darauf, dass die Stadtverwaltung ihre Bedenken gegenüber einem Zaun ebenfalls im See-Ausschuss vorgebracht hätten, dieser aber aus versicherungstechnischen Gründen darauf bestanden habe.

Wannenwetsch erklärte, dass die Stiftung nach wie vor Wert darauf lege, dass der Spielplatz, auf dem das Spielschiff erst der Anfang sei, öffentlich zugänglich ist. Er versicherte jedoch, dass die Stiftung konkrete Vorhaben am See auch künftig unterstützen werde. Das allerdings nicht jedes Jahr und auch nicht in der jetzigen Größenordnung.

-Standpunkt Seite 13

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