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Altenburg Vor der Orangerie entsteht ein Barockgarten
Region Altenburg Vor der Orangerie entsteht ein Barockgarten
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20:12 03.08.2012
Es wird schon fleißig "gebuddelt" - vor der Orangerie entsteht ein Barockgarten.

Die Gebäude sind innen und außen so gut wie fertig, die Freiflächen für den künftigen Biergarten auf der Parkseite sind angelegt. Was noch fehlt, ist die Gestaltung der Außenanlagen an der Vorderfront der Orangerie. Doch auch diese Aufgabe soll bis Ende August erledigt sein. Übernommen hat sie der Teehaus-Förderverein. "Hier entsteht ein Garten nach barockem Vorbild. Die Arbeiten haben in dieser Woche begonnen", erläutert Vorstands-Mitglied Uwe Burkhardt. Ein vier Meter breiter Weg soll auf das Gebäude zuführen, vom Marstall aus gibt es zwei weitere Wege, eingefasst in Blumenrabatten. "Wir haben uns für Stauden wie Rosen, Lavendel und Zwerg-Frauenmantel und gegen eine saisonale Bepflanzung entschieden. Denn es soll immer schön aussehen", so Burkhardt. Außerdem werden insgesamt 755 Buchsbäume sowie Zitrus- und andere Bäumchen gepflanzt. Vor dem Gebäude entsteht eine etwa 45 Quadratmeter große Terrasse.

Insgesamt fünf Bänke laden zum Verweilen ein. Die Paten dafür sind bereits gefunden. Neben dem Förderverein selbst und der Firma Expert-Jäger wird eine Patenschaft durch die Schlagersängerin und Entertainerin Dagmar Frederic übernommen. Sie hatte sich von Anbeginn sehr für das außergewöhnliche Projekt engagiert und beispielsweise bei einem Benefizkonzert mit Kollegen über 20 000 Euro für die Sanierung "eingespielt". Insgesamt stellt der Förderverein für die Gestaltung der Außenanlagen 40 000 Euro zur Verfügung.

"Die Gestaltung dieses Barockgartens geht aber nicht zulasten des Musikpavillons. Der wird trotzdem gebaut und ebenfalls vom Förderverein finanziert", betont Uwe Burkhardt. Wenn alles planmäßig läuft, soll er spätestens im November fertig sein und ab der kommenden Saison für Konzerte zur Verfügung stehen.

"Was lange währt, wird gut", zeigt sich Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) erfreut. Denn der Förderverein hatte sich mit Entscheidung, wofür die eingeworbenen Spendengelder verwendet werden sollen, außerordentlich schwer getan. Nun konnte sich die Mehrzahl der Mitglieder offensichtlich mit diesen beiden Projekten anfreunden.

Trotz der Fertigstellung zum Tag des offenen Denkmals werden Teehaus und Orangerie erst nach und nach ihrer Nutzung übergeben. "Es macht doch beispielsweise keinen Sinn, im Herbst ein Restaurant mit Biergarten zu eröffnen, wenn die Saison gerade vorbei ist", begründet Wolf. "Ich hoffe aber, dass dieses Kleinod ab kommenden Jahr ein touristisches Highlight wird."

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