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Altenburg Waba investiert 2,5 Millionen Euro
Region Altenburg Waba investiert 2,5 Millionen Euro
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19:10 06.01.2013
Altenburg

Von Günter Neumann

Mit gemischten Gefühlen blickt Martin Wenzel, Geschäftsführer des Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsbetriebes Altenburg (Waba), ins neue Jahr. Das Nachfolge-Unternehmen der Altenburger Städtischen Abwasserentsorgung (Asa) steht gut da und will 2013 erneut rund 2,5 Millionen Euro investieren - vom lang vorbereiteten Großprojekt (siehe Kasten) bis zur möglichst schnell auszuführenden Havarie-Reparatur. Die Firma steckt seit Jahren zwischen 2,5 und drei Millionen Euro in ihre Infrastruktur.

Andererseits drücken den Waba erhebliche Sorgen. "Fördermittel sind in Größenordnungen gekürzt worden, weil die EU ihre Zuschüsse massiv einschränkt", erläutert Wenzel. Das habe Auswirkungen bis hin zum letzten Aufgabenträger der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung im Land. Mit der Konsequenz, dass auch einst von der EU in ihrer eigenen Wasser-Rahmenrichtlinie geforderte Ziele nicht mehr zu erreichen sein werden.

Konkret zu spüren bekommt der Waba das schon bei der geplanten grundhaften Erneuerung der Ortskanalisation in Ehrenberg. Während es voriges Jahr für den ersten Bauabschnitt noch 350 000 Euro Fördermittel gab, steht die halbe Million Euro, mit der bislang fest für 2013 gerechnet wurde, nun plötzlich nicht mehr zur Verfügung. Da andererseits Ausnahmegenehmigungen zur Fertigstellung bis 2014 zwingen, müssen jetzt Kredite aufgenommen werden, um die Kosten von 900 000 Euro allein zu stemmen.

Weil der Freistaat parallel zur Fördermittel-Kürzung auch eine Überarbeitung seines Abwasser-Beseitigungskonzepts ankündigte, sieht Wenzel zudem den Zwang, die eigenen Ziele grundsätzlich zu überdenken. Abwasser-Projekte für Drescha und Kosma beispielsweise müssten nach 2016/17 verschoben werden. Und auch eine neue Gebührenkalkulation wird 2014 fällig.

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