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Altenburg "Was fehlt, ist der Strom"
Region Altenburg "Was fehlt, ist der Strom"
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15:49 24.10.2012
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Wilchwitz/Windischleuba

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Von Marlies Neumann

Die Pumpstation, die die Voraussetzung dafür ist, weitere Teile des Ortes Windischleuba an die Kläranlage der Stadt Altenburg in Primmelwitz anzubinden, ist inzwischen fertig. "Was noch fehlt, ist der Stromanschluss. Damit haben wir noch Probleme", berichtet Abwassertechnologe Jörg Sporbert. Geplant war, die Station ans Ortsnetz anzuschließen. "Dies war nicht möglich. Nun müssen wir erst die B 7 queren, um den Stromanschluss zu sichern." Bis Mitte November soll die Pumpstation dann betriebsfähig sein.

Weil das Regenüberlaufbecken dem Flächenmangel zum Opfer gefallen ist, hieß es für den ZAL umdenken. Die Entsorgung über das zum Teil vorhandene Mischsystem war nicht mehr möglich. "Wir mussten umplanen und so zum Beispiel in der August-Bebel-Straße einen zusätzlichen Schmutzwasserkanal einbauen", erklärt Sporbert. Das Geld für die Umplanung zahlt zwar die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs und -bau GmbH (Deges), doch die zusätzlichen Arbeiten erhöhen die Kosten der 500 000-Euro-Investition um einige 10 000 Euro. "Das Trennsystem ist sauberer als das Mischsystem. Damit fließt kein Regenwasser mehr ins verbandsfremde Klärwerk", gewinnt Sporbert der neuen Entsorgungssituation Positives ab.

Er macht zudem aufmerksam, dass dort, wo in den vergangenen Jahren im Zuge von Straßenbaumaßnahmen der ZAL Leitungen erneuerte, das Trennsystem bereits verwendet wurde. Als Beispiel führte er die Ortsdurchfahrt - die Luckaer Straße - an. "Und auch dort, wo wir derzeit bauen, beispielsweise An der Mühle, ist das der Fall. Hier wollen wir die Arbeiten noch in diesem Jahr abschließen."

"Für uns ist Windischleuba ein Ort, in dem wir mit der Erneuerung der Leitungen und Kanäle in absehbarer Zeit fertig werden wollen", nennt Werkleiter Lars Merten den Hintergrund für die noch geplanten Projekte. Die sehen vor, Trink- und Abwasserleitungen Richtung Pestalozziplatz zu erneuern. Damit können Kindergarten und Jugendherberge ans Klärwerk angeschlossen werden. Weiterhin wird der Rest der Erich-Mäder-Straße fertiggestellt und auch für die Schulstraße gibt es bereits Pläne. "Da wir hier nur mit Eigenmitteln bauen, können wir die Objekte nur Jahr für Jahr in Angriff nehmen", so der Werkleiter. Der ZAL habe zwar für den Pestalozziplatz nach einer Ablehnung erneut einen Antrag auf Fördermittel gestellt, doch eine Zusage gebe es bisher noch nicht. Bis 2015, so das erklärte Ziel des Zweckverbandes, sollen alle Vorhaben in Windischleuba abgearbeitet sein.

Wenn die Pumpstation in Betrieb ist, kann das Unterdorf an die Kläranlage angeschlossen werden. Die dafür erforderliche Druckleitung ist bei der Erneuerung der Luckaer Straße bereits verlegt worden. Diese führt ins Gewerbegebiet Fünfminutenweg, das wie die beiden Neubaugebiete bereits an die Primmelwitzer Kläranlage angeschlossen ist.

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