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Altenburg Was macht der Leipziger Soko-Chef in Altenburg?
Region Altenburg Was macht der Leipziger Soko-Chef in Altenburg?
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14:04 21.12.2016
Andreas Schmidt-Schaller im Gespräch mit OVZ-Autor Manfred Hainich. Quelle: Jens Paul Taubert
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Altenburg

„Was, bitte schön, gibt es denn heute in Altenburg zu ermitteln? Welcher Fall soll aufgeklärt werden?“ Diese Fragen musste sich Andreas Schmidt-Schaller, als Chefermittler Hajo Trautzschke in der ZDF-Krimiserie „SOKO Leipzig“ ein republikweit fernsehbekanntes Gesicht, mehrfach gefallen lassen, als er plötzlich am sonntäglichen Premierenabend im Landestheater auftauchte. So auch von OVZ-Autor Manfred Hainich. „Der Fall Rigoletto“, antwortete der Schauspieler prompt. Auch wenn dieser bekanntlich längst geklärt sei, so möchte er doch erleben, wie Altenburg ihn löst, begründet Schmidt-Schaller sein Kommen.

„Man arbeitet hier sehr schnell. Die Protagonisten brauchten ab und zu eine langsamere Gangart. Aber hoch interessant ist es, was hier geschieht“, so sein Zwischen-Resümee in der Pause, bevor er am Schluss sogar ins Schwelgen verfiel: „Einfach großartig. Ein besonderes Opernerlebnis.“

Andreas Schmidt-Schaller ist in Ostthüringen nicht nur als Hauptkommissar Trautzschke sowie aus DDR-Zeiten als Polizeileutnant Thomas Grawe vom „Polizeiruf 110“ bekannt. Nein, er hat zu diesem Landstrich und vor allem zu den Bühnen der Stadt Gera eine besondere Beziehung: Er wuchs in Weimar und Gera auf und hat nach dem Abitur 1964 am Geraer Theater als Bühnenarbeiter angefangen. Ein Jahr darauf folgte das Schauspielstudium an der Theaterhochschule Leipzig. Als Gast-Regisseur und -Schauspieler kehrte er immer wieder an das Haus am Gustav-Hennig-Platz zurück, dem er eine Zeit lang sogar als künstlerischer Direktor vorstand. Für Schmidt-Schaller Grund genug, im Oktober dieses Jahres anlässlich seines 70. Geburtstages aus seiner Autobiografie „Klare Ansage. Bekundungen und Bekenntnisse“ im Puppentheater Gera zu lesen.

Warum der einem Millionenpublikum bekannte Mime nun auch Altenburg seine Aufwartung machte, darüber darf freilich trefflich spekuliert werden. Der „Rigoletto“ allein dürfte sicher nicht gewesen sein. Die Theaterleitung wird den Fall aber ganz bestimmt in Kürze auflösen. Man darf gespannt sein.

Von Ellen Paul

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