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Altenburg Wasser marsch im Freibad Schelditz
Region Altenburg Wasser marsch im Freibad Schelditz
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00:19 19.05.2017
Bis zum Wochenende könnte die Wassertemperatur im Freibad Schelditz auf 18 Grad Celsius steigen, meint Schwimmmeisterin Inge Nöller. Quelle: Mario Jahn
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Rositz

Hektisch geht es dieser Tage im Freibad Schelditz nicht zu, doch in jeder Ecke wird gearbeitet. Schließlich gebe es bis zur Eröffnung am Sonntag 10 Uhr noch genug zu tun, erklärte Schwimmmeisterin Inge Nöller. Beispielsweise sind erst gestern Bauarbeiter mit dem Aufbauen des Sprungturms fertig geworden. „Dessen Sanierung, der obere Teil wurde komplett erneuert, war eine der großen Maßnahmen für diese Saison“, sagte die Freibadchefin im OVZ-Gespräch.

Seit April ist Inge Nöller bereits im Bad unterwegs, um es für die Gäste vorzubereiten. „Los geht es immer mit Wasser vollständig ablassen und Becken putzen“, erzählt sie. In diesem Jahr habe sie dabei kleine Risse an den Schweißnähten des 1999 bei der Sanierung eingebauten Edelstahlbeckens entdeckt. „Die mussten vorm Befüllen geschweißt werden. Das hat uns zwar ein wenig zurückgeworfen, aber inzwischen liegen wir wieder gut in der Zeit“, meint Nöller. 1200 Kubikmeter Wasser passen in den bis zu 3,60 Meter tiefen Pool. Fünf Tage dauert es, bis das Freibad voll ist.

Das Wasser stammt übrigens nicht – wie oft in Bädern – aus einem eigenen Tiefbrunnen, sondern aus dem öffentlichen Trinkwassernetz. Ein Tribut, der wegen der Altlasten gezahlt werden muss. Das Gelände an sich sei aber frei von Belastungen, betont Steffen Stange (parteilos) und weist auf ausgiebige Tests hin, die diesbezüglich durchgeführt wurden. Der Rositzer Bürgermeister klingt dabei durchaus erleichtert, nicht zuletzt, weil für ihn das Bad ein Stück der Lebensqualität in Rositz ausmacht, an dem er festhält. Rund 50 000 Euro plant die Kommune in jedem Jahr als Zuschuss ein. „Die Höhe hängt natürlich von Sommer ab“, sagt Stange und hofft auf viele warme Tage.

Aktuell beträgt die Wassertemperatur 16 Grad Celsius. Scheint die Sonne die nächsten fünf Tagen, dann dürfte am Wochenende die 18-Grad-Marke erreicht sein, was den Einen oder Anderen zum Sprung ins kühle Nass animieren könnte. „Bis dahin müssen wir noch fertig Rasen mähen, die Umkleiden und Sanitärbereiche putzen und auch das Becken muss noch mal gesaugt werden“, geht Inge Nöller die Arbeitsliste durch. Mitte der Woche rechnet sie mit dem Sachverständigen, der die Chloranlage in Betrieb nimmt. Und selbstverständlich werde der Parkplatz bis zur Eröffnung beräumt sein, verspricht der Bürgermeister.

„Ich hoffe, dass es eine schöne Saison wird und dass es keine Unfälle gibt“, antwortet die Schwimmmeisterin auf die Frage, was ihr kurz vor Saisonstart durch den Kopf geht. Seit 15 Jahren ist sie in Rositz und passt auf bis zu 20 000 Besucher pro Jahr auf.

Von Jörg Reuter

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