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Altenburg Weiches Wasser für die Gemeinde Starkenberg
Region Altenburg Weiches Wasser für die Gemeinde Starkenberg
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05:05 06.07.2017
Bereits im vergangenen Jahr wurden im Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft Altenburger Land neue Trinkwasserleitungen verlegt. Quelle: Mario Jahn
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Starkenberg

Die Trinkwasserversorgung der Dörfer der Gemeinde Starkenberg beschäftigt auch in diesem Sommer den Zweckverband Wasserver- und Abwasserentsorgung Altenburger Land (ZAL). Geplant ist die Neuverlegung der Trinkwasserleitung von Posa bis Abzweig Kleinröda/Eugenschacht. Außerdem wird ein Ortsnetz in Kleinröda mit Anbindung der Bahnhofstraße am Eugenschacht angelegt sowie eine Transportleitung vom Abzweig Pöhla nach Naundorf. „Wenn wir fertig sind, können wir dann auch das alte Wasserwerk Naundorf ablösen und die daran angeschlossenen Verbraucher mit dem Thüringer Fernwasser aus der Talsperre Leibis versorgen“, informiert der Werkleiter beim ZAL, Lars Merten. Insgesamt werden bis November 5,1 Kilometer Leitungen verlegt, was den Zweckverband rund 610 00 Euro kostet, wofür es keine Fördermittel gibt.

Die Baumaßnahme erledigt der ZAL dort übrigens allein. Andere Partner wie etwa die Gemeinde sind nicht mit im Boot. „Das ist dort nicht nötig, weil die Leitungen im Bohrspülverfahren am Straßenrand verlegt werden. Weshalb die Fahrbahn nicht in Mitleidenschaft gezogen wird und somit nicht erneuert werden muss“, erklärt Starkenbergs Vizebürgermeister Werner Kröber. Der Wasserleitungsbau ist die Fortsetzung des seit Jahren laufenden Großprojektes mit dem Ziel, die Region Starkenberg vollständig ans Fernwassernetz anzuschließen.

Für die Bürger bedeutet das, dass die Wasserhärte von 28 bis 36 Grad deutscher Härte auf 5,3 Grad fällt. Damit verkalken Haushaltsgeräte wie Kaffeeautomaten oder Waschmaschinen weniger oder kaum. Für den Zweckverband sinkt derweil der Aufwand einer dezentralen Wasseraufbereitung. Bereits im vergangenen Jahr konnten das Wasserwerk in Dobitschen vom Netz genommen und die Ortschaften Meucha, Dobitschen inklusive Bereich Bahnhof, Rolika, Pontewitz, Lumpzig, Großbraunshain und Kleintauscha ans Fernwasser angeschlossen werden (die OVZ berichtet).

Auch im kommenden Jahr werden die Arbeiten zur Fernwasserversorgung in der Region weitergehen. Denn der hohe Kalkgehalt des Brunnenwassers dort ist eher ein kosmetisches Problem. Sorgen bereiten demgegenüber unter anderem der Sulfatgehalt im Trinkwasser. Das Einhalten der Grenzwerte bringt inzwischen alte Wasserwege immer wieder an ihre Grenzen.

Von Jörg Reuter

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