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Altenburg Weidenweg in Mockern ist freigegeben
Region Altenburg Weidenweg in Mockern ist freigegeben
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05:00 22.12.2016
Der obligatorische Schnitt durchs Band gehört auch im Mockerner Weidenweg zur Wiedereröffnung. Quelle: Gemeinde Nobitz/Lory
Mockern

So kurz vor Weihnachten gab es für die Anwohner am Weidenweg im Nobitzer Ortsteil Mockern am Dienstag eine vorfristige Bescherung. Gemeinde und Zweckverband Wasserver- und Abwasserentsorgung Altenburger Land (ZAL) gaben den grundhaft sanierten Weidenweg wieder für den Verkehr frei.

Beim Hochwasser im Jahr 2013 war die für die Mockerner so wichtige Straße schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Bürgermeister Hendrik Läbe (SPD) erinnerte während der feierlichen Freigabe nochmals an die schon untragbaren Zustände: „Der Weg war nur sandgeschlämmt und wies laufend neue Löcher auf, die nur geflickt wurden. Das waren sowohl für die Anrainer als auch für Straßenreinigung, Winterdienst sowie Müllabfuhr fast untragbare Zustände. Vor allem die großen Versorgungsfahrzeuge hatten auf dem sehr engen Weg ihre liebe Not“, sagte er vor dem obligatorischen Schnitt durchs Einweihungsband. Jetzt ist die Straße durchweg auf einer Länge von circa 380 Metern asphaltiert und in einer Breite von 2,70 bis vier Metern ausgebaut. Die Anbindung an die Kreisstraße 205 wurde sogar in einer Breite von 5,50 Metern ausgebaut. Zudem entstanden in der Bauzeit zwischen Mai und Dezember diesen Jahres auch die Nebenanlage einschließlich der Grundstückseinfahrten neu.

Bevor aber die Straße komplett neu aufgebaut wurde, verlegte der ZAL neue und großzügig dimensionierte Regen- und Schmutzwasserkanäle sowie eine neue Wasserversorgung auf einer Länge von jeweils 300 Metern. Zugleich wurden zwölf Hausanschlüsse für Trinkwasser neu gebaut.

Alles in allem kostete das Bauvorhaben 870 000 Euro. Davon trug der ZAL mit 540 000 Euro die Hauptlast. Der Straßenbau schlägt für die Gemeinde mit 330 000 Euro zu Buche, wovon 122 000 Euro aus dem Aufbauprogramm zur Wiederherstellung der Infrastruktur nach dem Hochwasser des Freistaates kommen.

Für die neuen Nebenanlagen – wie beispielsweise Gehwege – werden auch Straßenausbaubeiträge für die Anwohner fällig. „Aber da gehen noch einige Jahre ins Land, ehe die Bescheide verschickt werden“, beruhigte Läbe.

Von Jörg Wolf

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