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Altenburg Weihnachtsgeschenk aus Erfurt: Sporthalle Ehrenberg wird saniert
Region Altenburg Weihnachtsgeschenk aus Erfurt: Sporthalle Ehrenberg wird saniert
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21:51 21.12.2011
Altenburg

Die Mehrzweckhalle Ehrenberg bekommt nächstes Jahr einen neuen Bodenbelag. Das kündigte Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) gestern gegenüber der OVZ an. Möglich wird die bereits zweimal anvisierte, aber dann aus Geldmangel verschobene Sanierung durch ein überraschendes Schreiben aus dem Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, das die Stadtverwaltung vorgestern erreichte. Laut Wolf wird Altenburg darin aufgefordert, einen Antrag auf Sportförderung für die Halle in Ehrenberg zu stellen.

"Aus Erfahrung wissen wir, dass die Bewilligung der 40-prozentigen Förderung bei einer solchen Aufforderung reine Formsache ist", sagte Wolf. "Das ist ein Riesenerfolg und ein Weihnachtsgeschenk." Nun werde er dafür sorgen, dass der Eigenanteil der Stadt in den Vermögenshaushalt eingestellt werde. "Wir werden absichern, dass wir die Sporthalle in einen ordentlichen Zustand versetzen und sehen das sowohl als notwendige Investition in den ländlichen Bereich als auch in den Spitzen- und Breitensport." Schließlich sei die Ehrenberger Halle nicht nur die Heimstätte des zweifachen deutschen Radballmeisters Blau-Gelb Ehrenberg, sondern werde auch von den Volleyballern des Vereins sowie für den Kindergarten- und Schulsport genutzt.

Die Kosten für die Sanierung des durch Nässe geschädigten Hallenbodens schätzt die Stadtverwaltung inklusive der Ursachenbeseitigung auf rund 100 000 Euro. Etwa 77 000 Euro sind für das Entfernen des alten und die Verlegung des neuen Bodens veranschlagt, circa 23 000 Euro für die Begradigung einer Böschung und das Zumauern zweier zu niedriger Fenster. "Seit 2010 wissen wir, dass durch die Hanglage Wasser in die Halle drückt und so den Schwingboden, der sich unter dem Kunststoffbelag befindet, zersetzt", erklärte Torsten Krug, Sportstättenverantwortlicher in der Stadtverwaltung. "Das ist inzwischen nur noch eine schwarze Masse." Daher sei man froh, nun endlich tätig werden zu können.

Läuft alles nach Plan, soll die Sanierung im Sommer 2012 über die Bühne gehen. "Bis 1. März muss der Antrag eingereicht werden", so Wolf weiter. "Wir sind willens, 60 Prozent der Kosten als Eigenanteil aufzubringen." Dieser liege je nach Umfang der Förderung zwischen 50 000 und 70 000 Euro.

Thomas Haegeler

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