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Altenburg Weihnachtskonzert im Landestheater überzeugt durch Kreativität, Qualität und Vielseitigkeit
Region Altenburg Weihnachtskonzert im Landestheater überzeugt durch Kreativität, Qualität und Vielseitigkeit
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19:40 21.12.2011
Altenburg

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Von Frieder Krause

Der erste Teil des Konzertes widmete sich dem Pastoralen und dem wohl bekanntesten Musikwerk dieser Zeit, dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Mit Falko Lösche war zudem ein intonationssicherer Spezialist auf der Bach-Trompete gewonnen worden. Ebenso überzeugten Günter Gäbler und Albrecht Pinquart auf der Oboe d' amore. Paula Rummel (Sopran) und Teruhiko Komori (Bariton) ließen die vielfältigen Möglichkeiten ihrer Gesangsstimmen erklingen. Komori erwies sich dabei erneut als intensiver Liedgestalter.

Beide setzten im zweiten Teil, der dem Romantischen wie Märchenhaften neue Räume eröffnete, gesangliche Glanzlichter. So Paula Rummel mit der Arie der Musetta aus Giacomo Puccinis Oper "La Boheme" und Komori mit dem "Lied an den Abendstern" aus Richard Wagners romantischer Oper "Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg" und besonders dem "Noel" von Adolphe Adam.

Als erstes Musikstück nach der Pause erklang die Polonaise aus Antonin Dvoraks "Rusalka" - ein Werk, welches man sich wieder einmal im Spielplan wünschte. Mit den "Festklängen" aus Engelbert Humperdincks "Dornröschen" stellte das Orchester ein weitgehend unbekanntes, klangschönes Werk vor.

In der Vielfalt der gespielten Musik zeigte sich das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter der Stabführung von Kapellmeister Thomas Wicklein eindrucksvoll als harmonisch gewachsener Klangkörper. Mit den Akteuren des Kinder- und Jugendballetts, das 2012 sein fünfjähriges Bestehen feiert und zurzeit 120 jungen Menschen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anbietet, kehrte in beiden Konzertteilen Leben auf der Vorderbühne ein. Julia Veigel hatte für Musik wie die "Petersburger Schlittenfahrt" oder die "Winterfee" aus "Cinderella" (anmutig als Solistin: Rebecca Halm) reizvolle Choreografien geschaffen, die den technischen Möglichkeiten ihrer jungen Tänzer entsprachen.

In der Auswahl der für zahlreiche Farbtupfer sorgenden Kostüme sollte allerdings ab und zu besser abgewogen werden. Verständlich, dass zwei Ausschnitte aus Tschaikowskis "Nußknacker" für den stärksten Beifall sorgten.

Verantwortlich für den gesamten festlichen Ablauf zeichnete Cornelia Poppe. Ihr Ideenreichtum zeigte sich auch in der Bühnengestaltung. Ungeteilten Beifall fand der Sternenhimmel im Bühnenhintergrund. Mit Moderator Thomas Wicklein hatte sie zudem einen bewährten Partner, der in verbindlicher Weise Informationen und Anekdoten mixte, kleine Seitenhiebe auf das aktuelle Weltgeschehen nicht aussparte und das Podium als Werbemöglichkeit für die vielfältigen Angebote des Theaters nutzte.

Wicklein kündigte anfangs mit dem 51. Traditionellen Weihnachtskonzert eine neue Ära an. Sie verspricht eine gute zu werden.

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