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Altenburg Weiter Umwege in Kauf nehmen
Region Altenburg Weiter Umwege in Kauf nehmen
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20:16 12.11.2013
Es wird noch kräftig gebaut am Aufzugsturm am Bahnhof. Quelle: Mario Jahn

Das bestätigte Rathaus-Sprecher Christian Bettels gestern auf OVZ-Anfrage.

"Der Termin ist leider nicht zu halten. Wir bedauern das sehr, weil wir wissen, dass die Brücke ein erhebliche Abkürzung ist", so Bettels. Einen Grund für die Verzögerung konnte er indes nicht nennen. Möglicherweise sei der genannte Termin von Anfang an zu optimistisch gewesen. Bettels erinnerte daran, dass allerdings schon bei der Ankündigung der Bauarbeiten Ende September der Fertigstellungstermin 15. November als voraussichtlich und nicht als verbindlich bezeichnet wurde.

Auf jeden Fall aber hätten die Verzögerungen nichts damit zu tun, dass die Arbeiten tagelang ruhen würden. Darüber hatte sich nämlich Jens-Uwe Hummel am OVZ-Lesertelefon beklagt. Der Turm sei irgendwann eingerüstet worden, seither habe sich nichts getan, so der Skatstädter.

"Wenn man keine Bauarbeiter sieht, heißt es dennoch nicht, dass nicht gearbeitet würde", so Bettels. Die Treppe werde in einer Schlosserei hergestellt und erst zum Schluss am Turm angebaut. Der Rathaus-Sprecher avisierte den Fertigstellungstermin nun für Ende des Monats. "Wir stehen da ziemlich unter Druck. Denn besonders durch die neue S-Bahn-Anbindung wird die Fußgängerbrücke gebraucht." Sie ist die kürzeste Verbindung vom Bahnhof zur Leipziger Straße.

Die Sperrung war notwendig geworden, weil der marode Aufzugsturm dringend einer Sanierung bedurfte. Vor allem die Treppenanlage muss erneuert werden. Am Fahrstuhl sind - abgesehen von der Instandsetzung der Fassade - jedoch aus finanziellen Gründen keine Arbeiten geplant. Die Brücke selbst war bereits 2009 instandgesetzt worden.

Die Arbeiten am Aufzugsturm sind Teil des Baus der Park-&-Ride-Anlage am Altenburger Bahnhof. Auf einem etwa 3000 Quadratmeter großen Grundstück lässt die Stadtverwaltung unter anderem 43 PKW-Stellplätze errichten. Aus diesem Grund wurde das Gelände gerodet und das alte Bahnpost-Gebäude abgerissen (OVZ berichtete). Die neuen Parkplätze sollen bis zum Jahresende nutzbar sein. Dank der zusätzlichen Stellplätze soll sich die angespannte Parkplatzsituation am Bahnhof insbesondere für Pendler verbessern. Die Gesamtkosten summieren sich voraussichtlich auf rund 515 000 Euro, davon sind 376 000 Euro Fördergelder.

Ellen Paul

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