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Altenburg Weiter kein Fördergeld für Mensabau
Region Altenburg Weiter kein Fördergeld für Mensabau
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00:19 23.06.2017
In der Grafik existiert sie schon – die Mensa des Spalatin-Gymnasiums.  Quelle: Mario Jahn
Altenburg

 Eine Mensa braucht das christliche Spalatin-Gymnasium in Altenburg dringend. Vor allem, um das Mittagessen für die Schüler etwas zu entkrampfen. Bislang drängeln sie sich in einem Schichtbetrieb in einem Vorbereitungsraum, der zum provisorischen Speiseraum umgenutzt wurde. „Die Pläne für so einen Mensaneubau reichen eigentlich schon etliche Jahre zurück und wurden aus eigener Kraft planerisch und in den Genehmigungsverfahren Schritt für Schritt vorangetrieben“, sagt Johannes Schaefer, Chef des Schulfördervereines. Der Verein steht voll hinter diesem Millionenprojekt und hat schon zum zehnjährigen Schuljubiläum vor sechs Jahren 10 000 Euro für die Planungen zur Verfügung gestellt.

Aber ohne Fördermittel vom Freistaat ist so ein Neubau, immerhin selbst in der abgespeckten Variante noch rund 1,2 Millionen Euro teuer, nicht möglich.

„Und leider haben wir auch für 2017 in der aktuellen Fördermittelrunde keinerlei Beachtung gefunden, da für Schulen freier Träger ohnehin nur zwei Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung stehen“, so Schaefer. „Aber auch für 2018 werden wir einen neuen Antrag stellen“, kündigt er an.

Und was im eigenen Ermessen liegt, treibt der Förderverein weiter voran: So ist man jetzt selber im Besitz des so genannten Kurzen Wegs, der noch immer die beiden ohnehin zur Schule gehörenden Grundstücke teilt, aber bislang als öffentliche Straße ausgewiesen war. Jetzt erfolgt dessen Einziehung und kann die Schule somit beide Areale miteinander verknüpfen. „Damit entsteht auch räumlich schon ein richtiger Campuscharakter“, so Schaefer.

Und sollte auch in den Folgejahren kein Förderantrag positiv beschieden werden, so hat der Verein einen Plan B in der Tasche, um zumindest mit einem besser ausgebauten Provisorium die Platznot zu lindern. „Eine Art Glasanbau an das Schulgebäude im Innenhof ist für machbar befunden worden. Dort könnte dann erst einmal die Mittagspeisung unter räumlich besseren Bedingungen erfolgen. Aber auch dies bleibt ein Provisorium“, so der Vereinschef deutlich. Dabei weiß er auch sehr wohl, dass eine schon erteilte Baugenehmigung nicht ewig gilt, sondern nur befristet. „Aber unser Ziel bleibt weiter diese Mensa, die auch anderweitig nutzbar ist.“

Von Jörg Wolf

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