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Weltbestseller-Autorin Nina George kommt mit neuem Buch nach Altenburg

Schnuphase’sche Buchhandlung Weltbestseller-Autorin Nina George kommt mit neuem Buch nach Altenburg

Nach den Lesungen mit Sabine Ebert, die die Schnuphase’sche Buchhandlung in Altenburg zweimal förmlich aus allen Nähten platzen ließen, hat Inhaberin Julia Reinhold jetzt wieder eine Bestseller-Autorin verpflichten können. Am 13. April wird Nina George mit ihrem neuen Werk „Das Traumbuch“ zu einer Lesung in die Skatstadt kommen.

Buchhändlerin Julia Reinhold freut sich auf die Lesung mit Nina George.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Nach den Lesungen mit Sabine Ebert, die die Schnuphase’sche Buchhandlung in Altenburg zweimal förmlich aus allen Nähten platzen ließen, hat Inhaberin Julia Reinhold jetzt wieder eine Bestseller-Autorin verpflichten können. Am 13. April wird Nina George mit ihrem neuen Werk „Das Traumbuch“, das erst vor wenigen Tagen im Knaur-Verlag erschienen ist, zu einer Lesung in die Skatstadt kommen.

Die mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin schreibt seit 1992 Romane, Essays, Reportagen, Kurzgeschichten und Kolumnen und gehört damit zu den vielseitigsten deutschsprachigen Autoren überhaupt. Unter dem Pseudonym Anne West veröffentlicht sie außerdem Sachbücher aus dem Bereich Liebe, Sexualität und Erotik, unter ihrem Ehenamen Nina Kramer erschien 2008 ein Thriller. Und der Name Jean Bagno ziert die Kriminalromane, die sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Jo Kramer verfasst.

Am erfolgreichsten ist die 42-jährige Berlinerin aber zweifellos mit ihren Romanen. Ihr Bestseller „Das Lavendelzimmer“ war nicht nur in Deutschland ein Mega-Erfolg. Der Roman wurde in
33 Sprachen übersetzt, er eroberte auch international die Bestsellerlisten, sogar die der New York Times. Auf der Bestseller-Liste des „Spiegel“ stand er fast zwei Jahre. „Respekt, muss man sagen“, zieht Julia Reinhold den Hut.

Sie selbst hat „Das Lavendelzimmer“ förmlich verschlungen und seither auf das nächste Buch aus der Feder der begabten Autorin gewartet. Doch es wurde – obwohl schon mehrfach angekündigt – immer wieder verschoben. So sehr hat Nina George mit diesem Buch „gekämpft“, es ein ums andere Mal überarbeitet. Sie erlebte nach eigenem Bekunden durchaus eine Krise: „Da hat man einmal diesen verdammten doppelten Salto geschafft … und dann muss man es noch mal machen?“, sagte sie erst dieser Tage auf der Leipziger Buchmesse.

Doch nun ist der Nachfolger „Das Traumbuch“ da – und Julia Reinhold erneut begeistert. „Sie kann unheimlich gut mit Sprache umgehen. Es ist, als ob man von den Worten gestreichelt wird“, sagt die 36-Jährige. Sie hielt beim Lesen sogar den Textmarker in der Hand, um sich jene Sätze anzustreichen, die ihr besonders gefielen. „Ich habe es aber nicht durchgehalten, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht.“

Und weil die Altenburger Buchhändlerin selbst so begeistert von Nina George ist und beim Verlag immer wieder nach dem neuen Buch fragte, hat man ihr jetzt die Lesung angeboten. Was vermutlich keine Selbstverständlichkeit ist, weil die tags zuvor startende Leserreise die Weltbestseller-Autorin in Städte wie Leipzig, Hamburg oder München führt.

„Wir können uns das nur leisten, weil Frau George selbst immer darauf achtet, dass ihre Lesungen bezahlbar bleiben. Und das, obwohl sie mittlerweile in einer Liga spielt, in der man sehr wohl mehr verlangen könnte.“

Julia Reinhold wäre der Beirätin des PEN-Präsidiums, die außerdem gegen Internet-Piraterie und für einen fairen Buchmarkt kämpft, vor der Lesung gern auf der Buchmesse begegnet, doch aufgrund der gleichzeitig stattfindenden Altenburger Frühlingsnacht war dies nicht möglich. „Ich liebe dieses Flair in Leipzig. Da kann man auch mal nach Außergewöhnlichem Ausschau halten, und vor allem viele interessante Gespräch führen. Doch jetzt kommt Nina George ja nach Altenburg. Das entschädigt.“

Karten für die Lesung am 13. April, 19 Uhr, zum Preis von fünf Euro, gibt es in der Schnuphase’schen Buchhandlung, Kronengasse 5 (Tel. 03447 311351).

Von Ellen Paul

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