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Altenburg Wer bekommt die Theater-Oskars?
Region Altenburg Wer bekommt die Theater-Oskars?
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21:08 23.05.2014

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Nur die zwei Mitglieder der insgesamt neunköpfigen Jury, die die Stimmen ausgezählt haben, wissen es. "Und von uns erfährt ganz gewiss niemand etwas", lacht die Vorsitzende des Altenburger Theatervereins, Barbara Grubitzsch.

Zur Jury gehörten neben der Chefin mit Barbara Grumpelt und Ronny Steinkopf zwei weitere Altenburger Theaterfreunde. Der Geraer Verein war mit seiner Vorsitzenden Helga Klinger, ihrer Stellvertreterin Renate Weber sowie Gisela Funke vertreten. Abgestimmt haben außerdem die Chefin des Kulturmanagements der Stadtverwaltung Altenburg, Susanne Stützner, ihr Geraer Kollege Frank Rühling und OVZ-Redakteurin Ellen Paul. Vergeben werden je ein Theater-Oskar in den Sparten Musiktheater, Ballett, Schauspiel und Orchester sowie für die jeweils beste Inszenierung. Wer auf die Nominierungs-Liste kam, das entschieden die Theatervereine beziehungsweise im Fall der drei nominierten Musiker der Orchesterverein.

Gewonnen hatte jeweils der Kandidat, der die absolute Mehrheit, also fünf Stimmen auf sich vereinen konnte. Während in den Sparten Orchester und Ballett die Entscheidung schon im ersten Wahlgang fiel, war bei den anderen ein zweiter, beim Oskar für den besten Schauspieler sogar ein dritter vonnöten. In Eigenregie entschieden hat der Altenburger Theaterverein, der in diesem Jahr der Ausrichter der Gala zur Verleihung der kleinen Statuen ist, über die Vergabe eines Oskars für die beste künstlerische Leistung, eines Innovationspreises und des Ferschinger-Mäder-Preises.

Nun setzen die Organisatoren zum Endspurt bei der Organisation der Oskar-Verleihung am Pfingstsonntag im Großen Haus in Altenburg an. Inzwischen steht auch der Programmablauf der von Schauspieldirektor Bernhard Stengele moderierten Gala. Das Philharmonische Orchester spielt unter der Leitung von Thomas Wicklein. Sänger, Schauspieler, Tänzer, Puppenspieler und Musiker gestalten gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm, in den sich erster Linie die Nominierten präsentieren. So kann man sich gleich noch einmal an ihre Leistungen oder Paraderollen dieser Spielzeit erinnern. Am 8. Juni um 18 Uhr erwartet das Publikum also eine wunderbar bunte Gala, verspricht Barbara Grubitzsch.

Zu sehen sind unter anderem Ausschnitte aus Anatevka, Tannhäuser, "Wenn es Nacht wird in Meuselwitz" oder Cinderalla, dem Ballett also, das gerade in Altenburg mit ausverkauften Veranstaltungen für Furore sorgt. Von den nominierten Inszenierungen werden jeweils Filme eingespielt.

Nach der etwa zweistündigen Veranstaltung ist aber noch lange nicht Schluss. Wer möchte, kann danach noch am gemütlichen Beisammensein teilnehmen, zu dem die beiden Theatervereine in den Hof des Landestheaters einladen. Bei gutem Essen und guter Musik lässt sich noch einmal trefflich über die Entscheidung oder auch die zu Ende gehende Theatersaison fabulieren. Sollte Petrus keine Lust haben, das passende Wetter beizusteuern, findet das Treffen im Roten Salon statt.

Außerdem, so verrät Barbara Grubitzsch, wird natürlich wieder der rote Teppich ausgerollt, diesmal auch im Innenhof, und es wird der Balkon mit großen Schleifen geschmückt. "Es sollen alle sehen, dass an unserem Theater etwas Besonderes los ist", so die Vereinschefin.

Ellen Paul

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