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Altenburg Werbebanner zerstört
Region Altenburg Werbebanner zerstört
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17:00 10.05.2016
Eines der vermutlich mit einem Cuttermesser zerstörten Banner. Quelle: privat
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Nobitz

Unbekannte haben in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag mehrere Werbebanner zerstört, auf denen auf das Event „Flugplatz in Flammen“ am 6. und 7. August auf dem Nobitzer Airport hingewiesen wird.

„Insgesamt vier solcher Banner in den Maßen von 3,40 mal 1,70 Meter in Zschaschelwitz, Lehndorf sowie nahe dem OBI-Markt am Kreisverkehr in Windischleuba wurden mit einem scharfen Gegenstand zerschnitten“, sagt Katrin Beyer-Schwarz, eine der Organisatoren von „Flugplatz in Flammen“. Möglicherweise sei ein scharfes Cuttermesser für die Taten verwendet worden, mit dem es ein Leichtes sei, die PVC-Bahnen zu zerschneiden.

Sie ist sich deshalb so sicher, dass die Täter in der Nacht zum Sonntag zugeschlagen haben müssen, weil am Sonnabend alle Werbebanner noch unversehrt waren, aber die Hiobsbotschaft am Sonntagvormittag Katrin Beyer-Schwarz erreichte. „Noch ist unklar, ob die Planen noch repariert werden können. Der Schaden ohne Arbeitsleistungen beträgt knapp 600 Euro“, so die Organisatorin.

Mittlerweile wurde Anzeige wegen Sachbeschädigung gegen Unbekannt bei der Polizei erstattet. „Wir ermitteln auf Hochdruck in alle Richtungen“, sagte Altenburgs Polizeichef Andreas Pöhler. „Wer in der Nacht zum Sonntag hilfreiche Beobachtungen gemacht hat, sollte sich bei uns melden“, so der Polizist. Hinweise würden auch der Nobitzer Bürgermeister Hendrik Läbe und Katrin Beyer-Schwarz entgegennehmen und an die Ermittlungsbehörde weiterleiten.

Für Bürgermeister Läbe ist diese Art von Vandalismus nur „eine Schweinerei“ und „beileibe nur ein Akt purer Zerstörungswut“. Im Gegenteil. Das Nobitzer Gemeindeoberhaupt, auf dessen Terrain der Flugplatz bekanntlich liegt, sieht in der zerstörten Werbung für das Highlight auf dem Airport gar „eine gezielte Aktion“. „Denn der oder die Täter haben ganz gezielt nur diese recht weit verteilten Werbebotschaften zerstört und sind dafür extra auch eine nicht unerhebliche Strecke gefahren.“

Von Jörg Wolf

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