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Altenburg Werbung pur für den Flugsport in Göpfersdorf
Region Altenburg Werbung pur für den Flugsport in Göpfersdorf
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19:11 12.06.2017
Willi (links) und Henry (beide 4 Jahre alt), kamen aus Waldenburg zum Flugplatzfest und sitzen erstmals auf einem Schulgleiter SG 38, der „Erwin der II.“ heißt. Quelle: Manfred Malinka
Göpfersdorf

Mächtig was los war am Wochenende auf dem Göpfersdorfer Flugplatz: Rund 500 Besucher kamen zur inzwischen 19. Auflage des Flugplatzfestes – und bekamen sowohl in der Luft als auch am Boden allerhand geboten. Die Veranstaltung war Werbung pur für den Flugsport.

Doch zunächst wurde für anderes geworben – nämlich für den Linseneintopf von Petra. Der sei nicht so dünn wie anderswo. Viele Besucher probierten ihn sogleich, bevor sich ihre Blicke gen sonnenüberfluteten Himmels richteten. Viele Motor- und Segelkunstflugpiloten waren vor Ort, Oldtimergastflüge waren möglich, es gab Modellflugvorführungen, Vereinstechnik wurde ausgestellt, und es gab von Organisator Eckhard Rönnecke Insider-Informationen rund um den Flugsport.

Aus dem einstigen Agrarflugplatz, der 1975 angelegt worden war, wurde 1990 ein Sportflugplatz. Und seit 1995 sind auch Segelflieger ansässig. Diese zählen zum „Flugverein Göpfersdorf e.V.“ mit zirka 25 Mitgliedern und Ultraleicht-Fliegern. Etwas stärker besetzt ist der „Flugsportverein Altenburger Land“ mit 75 Mitgliedern, Fördermitgliedern und elf Flugzeugen, die allesamt beim Flugplatzfest zu sehen und zu bestaunen waren. „Beide Vereine arbeiten in guter Partnerschaft miteinander“, weiß der 2. Vorsitzende der Flugsportler, Eckhard Rönnecke, auch wenn die Vereine unterschiedlich ausgerichtet sind.

Kunstflieger Dietke Clauß aus Chemnitz drehte mit seiner Yak 55 seine Runden über dem Festgelände. „Eine besondere Attraktion“, schwärmten die Besucher, die nun immer mehr wurden. Spektakulär war der Kunstflug des 53-jährigen Chemnitzers schon. „So ein 15-Minuten-Flug ist schon eine hohe körperliche Belastung“, weiß der Fluglehrer. „Zuerst presst es mich im Wind, dann zerrt es mich förmlich aus den Sitzen“, gesteht er. „Hinterher ist alles schön“, sagt Clauß, der nach drei, vier Flügen am Tag abends fertig ist. „Man muss ganz schön behämmert sein, um so was zu machen.“ Bei einer WM in Polen war er auch schon dabei.

Beim 19. Flugplatzfest seit 1999 konnte jeder Besucher selbst in einem Segelkunstflugzeug in 1100 Metern Höhe sitzen. Zum ersten Mal waren auch Familienflüge im Angebot. Mit einer Maschine der Firma Maule, einer Leihgabe der Greizer Flugsportfreunde, ging es über Waldenburg oder Chemnitz. Die Besucherzahl nimmt von Jahr zu Jahr zu. Inzwischen kommen viele Stammgäste nach Göpfersdorf.

Interessant war es auch bei den Modellfliegern. Zu festen Zeiten starteten sie ihre AL 14-RA mit einer Spannweite von 3,20 Meter und fast 1,50 Meter Länge und ließen sie in der Luft Kunststücke zeigen. Auch das DRK unterstützte die zweitägige Veranstaltung mit seiner Präsenz und stand natürlich während der Werbeveranstaltung mit Fragen und Antworten zur Seite.

Von Manfred Malinka

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