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Altenburg Skate-Contest in Altenbeurg: Wettbewerb um perfekte Sprünge und Tricks
Region Altenburg Skate-Contest in Altenbeurg: Wettbewerb um perfekte Sprünge und Tricks
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13:47 12.09.2016
Wettkampf um die kühnsten Sprünge: Zum Streetparcours ist eine Miniramp dazu gekommen (r.). Quelle: Jörg Reuter
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Altenburg

Ein wenig schien es, als hätten die Teilnehmer des diesjährigen Skate-Contests einmal mehr der Schwerkraft den Kampf angesagt. Scheinbar schwerelos glitten sie über Hindernisse und zeigten meterhohe Sprünge. Neun Starter mit Skateboard und fünf mit BMX-Rad wetteiferten um die Gunst der Jury und der Zuschauer.

„Aber der Sieg ist nicht wirklich wichtig“, sagte Mitorganisator Tobias Scheibner. Das gemeinsame Fahren, das Zeigen der lange geübten Ticks und vor allem der Beifall der sachkundigen Zuschauer stehen beim Skate-Contests an erster Stelle. Schließlich ist Skateboard- oder BMX-Rad-Fahren für die Jugendlichen auf dem Areal am Großen Teich, wo sie sich fast täglich treffen, mehr als nur ein Sport. „Es ist eine Einstellung. Wir Skater sind komplett für einander da und helfen uns gegenseitig. Auch das Miteinander von älteren und jüngeren klappt hier super“, plauderte Kiril Adam beim Warten auf seinen Start.

Deshalb kommt er so gern und oft auf den Platz und studiert neue Tricks und Kombinationen ein. Auf dem Gelände hinter der Altenburger Schwimmhalle haben die Jugendlichen seit mehr als 20 Jahren hervorragende Bedingungen. Und diese sind jetzt noch besser geworden. Denn mit finanzieller Unterstützung Sparkasse konnte der Parcours um eine sogenannte Miniramp erweitert werden (die OVZ berichtete). Obgleich die fast zwei Meter hohe und zehn Meter lange U-förmige Rampe bereits seit einigen Tagen einsatzbereit ist, wurde sie am Sonnabend offiziell übergeben.

„Ich finde die Akrobatik faszinierend. Hier können die Jugendlichen dem Sport in der Form nachgehen, wie es ihnen Spaß macht. Das unterstützen wir gern“, sagte Sparkassenchef Bernd Wannenwetsch der OVZ. Dass die Jugendlichen nicht in einem Verein oder dergleichen organisiert sind, spielt dabei keine Rolle. Bereits in der Vergangenheit spendete das ortsansässige Geldinstitut für Objekte auf den Übungsplatz. Und diese sind, wie der gesamte Platz auch, topp in Schuss.

„Da achten wir sehr darauf. Wer hier herkommen möchte, muss sich einbringen und zeigen, dass er oder sie darauf Lust hat“, erklärte Scheibner. Schließlich begreifen es er und seine Freunde als Privileg, für ihren Sport so gute Bedingungen in Altenburg zu haben. Für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen, gehöre deshalb dazu, so Schebner.

Trotz des Spaßes plagen inzwischen die Skateboarder einige Nachwuchssorgen. „Es scheint fast so, als ob Skateboardfahren zum Altherrensport wird. Dagegen haben jedoch in Altenburg gerade BMXer viel Zulauf“, sagte Rico Schwertner, Streetworker bei mobilen Jugendarbeit Altenburg, am Rande des Wettkampfes.

Ein paar mehr Starter hätten sich die beiden Hauptverantwortlichen, Schwertner und Scheibner für den Contes schon gewünscht. Dennoch waren sie nicht unzufrieden. Gerade bei schönem Wetter ziehe es viele zum Badesee. Es ist ja gerade diese Freiheit und Zwanglosigkeit, die das Skaten für die Aktiven zum Lebensgefühl werden lässt.

Von Jörg Reuter

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