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Altenburg Widerstand gegen Schwimmhallen-Preise
Region Altenburg Widerstand gegen Schwimmhallen-Preise
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21:05 16.10.2013

Es sei festzustellen, "dass wir seit Jahresbeginn alle möglichen Gebühren erhöht haben, dabei kommt es für alle Altenburger zu Mehrbelastungen", was aber nicht zu Mehreinnahmen führe, erklärte Pro-Altenburg-Fraktionschef Peter Müller, der zugleich einen Änderungsantrag ankündigte. Es sei zwar richtig, dass es höhere Kosten in der Schwimmhalle gebe, dennoch gelte es, eine ausgewogene Gebührenerhöhung zu beschließen. Daher werbe man für eine Erhöhung um 50 Cent für alle Besucher ohne Sozialpass. Geplant ist hier bisher ein Euro für ein Zwei-Stunden-Ticket. "Auch sollte die Zehner-Karte beibehalten und zusätzlich eine Familien- und Saisonkarte eingeführt werden", findet Müller. "Damit würde die Attraktivität unserer Schwimmhalle erhalten bleiben."

Die Kritik der CDU richtet sich insbesondere gegen die Erhöhung der Preise für Schüler, die künftig 2,50 Euro statt bisher 1,50 Euro für zwei Stunden zahlen sollen. Die sei weder sozialverträglich noch familienfreundlich, teilte Fraktionschef André Neumann mit. "Die CDU hält eine Erhöhung des Eintrittspreises für diesen Personenkreis auf zwei Euro gerade noch für vertretbar." Hier hätte man sich vom Oberbürgermeister von vornherein mehr Augenmaß gewünscht. Trotzdem machte Neumann klar, "dass die CDU-Fraktion auch weiterhin die Bemühungen zur Haushaltskonsolidierung in der Stadt Altenburg unterstützen wird, dies müsse aber immer ausgewogen geschehen und nicht auf Kosten der Schwächsten in unserer Gesellschaft".

Daneben verwehren sich Altenburgs Christdemokraten auch gegen die geplante Schließung der öffentlichen Toilette am Busbahnhof. Diese müsse "auf jeden Fall weiter betrieben werden", so Neumann. "Dies kann unter Beteiligung der Deutschen Bahn und der Thüsac erfolgen, die hieran ebenfalls ein Interesse haben sollten. Hier ist der Oberbürgermeister gefordert, die Verhandlungen mit Nachdruck zu führen." Misslinge das, müsse die Stadt daran dennoch festhalten. "Gerade mit der Inbetriebnahme des Leipziger S-Bahn-Netzes wird der Bahnhof noch mehr zum Einfallstor für Pendler und Touristen. Hier eine, auch saubere Toilettenanlage vorzuhalten, sollte selbstverständlich sein."

Thomas Haegeler

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