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Altenburg Wie steht’s um die Modehäuser am Altenburger Markt?
Region Altenburg Wie steht’s um die Modehäuser am Altenburger Markt?
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04:03 03.01.2018
Einiges geändert hat sich in den vergangenen Monaten bei Modehändlern rund um den Altenburger Markt. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Wie steht es um die Situation des stationären Einzelhandels rund um den Altenburger Markt? Erst kurz vor Weihnachten hatten nahezu zeitgleich der örtliche KBK-Shop und City-Shopping ihre Türen geschlossen (OVZ berichtete). Auch bei anderen Modehäusern konnten Kunden in den vergangenen Monaten Änderungen beim Sortiment oder der Verkaufsfläche beobachten. Entsprechend ging unter den Skatstädtern die Sorge vor weiteren Schließungen um.

Auf Anfrage versucht Thomas Hickmann, Marketingverantwortlicher bei der Modehaus Fischer GmbH, die in der Sporenstraße eine Filiale unterhält, solche Bedenken auszuräumen. Unter dem Strich seien die Besucherzahlen in der Altenburger Dependance gleich geblieben, stellt er direkt zu Beginn des Gesprächs klar. Zurücklehnen wolle man sich deswegen jedoch nicht. So habe man sich im Herbst mit den Kunden über das angebotene Sortiment ausgetauscht – und dabei erkannt, „dass wir mit der Reduzierung von junger Mode teils auf dem Holzweg waren“, wie Hickmann zugibt. Hier wolle man gegensteuern, das Angebot künftig vergrößern, bei den anstehenden Saison-Schauen gezielt auf Angebote für jüngere Kunden achten. Ob dadurch auch wieder ein eigener Junge-Mode-Laden entstehen werde, sei jedoch noch nicht abzusehen.

Auch zu einem offenbar angestrebten Verkauf der hauseigenen Immobilie, in der die Filiale untergebracht ist, nahm Hickmann Stellung. Die Veräußerung des erst im Sommer aufgewerteten und im Internet mit einem Preis von 495 000 Euro gelisteten Hauses sei angestrebt, ein Rückzug aber nicht geplant. Fischer wolle weiter als Mieter in Altenburg verbleiben.

Deutlich schmallippiger gibt man sich bei der wenige Türen weiter vertretenen Adler Modemärkte AG. Nach Einschätzung des Managements würden die Möglichkeiten in Altenburg zur Zeit noch nicht voll ausgeschöpft, heißt es knapp auf eine umfangreiche OVZ-Anfrage. Diese Potenziale wolle man im Rahmen der konzernweiten operativen und strategischen Maßnahmen zur Optimierung der Flächenproduktivität heben. Anpassungen bei Sortiment und Präsentation seien hierbei möglich. Dazu, dass sowohl Verkaufsfläche als auch Angebot in der Altenburger Filiale seit geraumer Zeit erheblich verkleinert wurden, wollte man sich nicht äußern.

Ebenfalls keine konkrete Antwort gab es auch zu möglichen Auswirkungen eines Verkaufs der Immobilie in der Sporenstraße 3-6. Knapp 1,1 Millionen Euro werden dafür derzeit aufgerufen. Adler sei „normaler Mieter“ der Ladenfläche, wolle jedoch „keine hypothetischen Aussagen über die potenziellen Auswirkungen eines noch ungewissen Verkaufs treffen“, so das Statement.

Von Bastian Fischer

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