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Altenburg Wie verbringen die Menschen die Feiertage OVZ hörte sich um
Region Altenburg Wie verbringen die Menschen die Feiertage OVZ hörte sich um
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20:18 21.12.2011
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Altenburg

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Recht traditionell begeht

die anstehenden Feiertage. Wie bei vielen Menschen in der Region kommen bei ihr zu Heiligabend Wiener Würstchen und Kartoffelsalat auf den Tisch. "Danach gehen wir in die Kirche nach Rositz, dann machen wir Bescherung", sagte die 74-jährige Großmutter. Am ersten Weihnachtsfeiertag steht die Gemütlichkeit im Vordergrund, und am 26. Dezember hat sie schließlich die Familie - insgesamt 13 Personen - in einen Gasthof eingeladen.

st in Altenburg geboren, wohnt nun allerdings im Erzgebirge und hat dort einen Brauch angenommen: Das Neunerlei. Dabei gibt es am 24. Dezember insgesamt neun verschiedene Speisen zum Essen, die für verschiedene Wünsche stehen. "Neben der Ente gibt es zum Beispiel Linsen, die symbolisch dafür stehen, dass man immer genügend Kleingeld hat", erzählte die 43-Jährige. Sauerkraut (damit das Leben nicht sauer wird) oder Klöße (für das große Geld) zählten dabei beispielsweise ebenso zum kulinarischen Aufgebot.

"Ach, das weiß ich eigentlich noch gar nicht", entfährt es hingegen

, befragt nach dem Ablauf an den Festtagen. "Es läuft bei uns eigentlich jedes Jahr anders ab, weil wir abwechselnd bei meinen Eltern oder Schwiegereltern feiern", erklärte der 32-Jährige. Einen festen Termin gibt es lediglich einen Tag vor Heiligabend. "Am 23. kaufen wir den Baum, den wir dann auch sofort gemeinsam schmücken. Für Kinder gehört das ja zu den schönsten Bräuchen", sagte Winter, der Vater eines dreijährigen Sohnes ist.

Neu und anders wird das diesjährige Weihnachtsfest für

Nach einem Umzug verbringt er den Heiligabend mit seiner Familie erstmals hauptsächlich in Leipzig. "Erst gegen 21 Uhr fahren wir dann noch zu der Familie meiner Freundin nach Altenburg", erklärte der 17-Jährige, der in der Skatstadt geboren wurde. In die Kirche geht der junge Mann mit seiner Familie nicht. Die Wartezeit bis zur Bescherung vertreiben sich die Kertschers traditionell auf die immer gleiche Weise: Dem gemeinsamen Ansehen der DDR-Märchenverfilmung vom Aschenbrödel.

Bei

wiederholt sich am 24. seit Jahren der gleiche Ablauf. "Richtig los geht es mit Kaffee und Stollen, danach besuchen wir den Gottesdienst in der Herzogin-Agnes-Kirche, anschließend essen wir Fondue, ehe wir zu Bier und Schampus übergehen", sagte der 42-Jährige. Am späteren Abend treffe er sich noch mit Freunden im "Letscho", um den Tag ausklingen zu lassen.

Ähnlich ist das Prozedere bei

. "Gegen 17 oder 18 Uhr machen wir Bescherung", fängt die 17-Jährige mit dem für viele wichtigsten Programmpunkt des Tages an. "Danach gibt es traditionell Kartoffelsalat und Wiener." Bevor die Familie zu diesem gemütlichen Teil kommt, steht allerdings ein wenig Bewegung an. Gemeinsam mit ihrer Mutter und der achtjährigen Schwester schmückt Wilfing zunächst den Baum und unternimmt dann noch einen Spaziergang.Fotos: Mario Jahn

Umfrage: Alexander Laboda

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