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Wipprohrfalle gegen Waschbären

Altenburger Land Wipprohrfalle gegen Waschbären

Der Waschbär sorgt für kontroverse Diskussionen – auch im Altenburger Land. Für die einen ist er ein putziger Zeitgenosse, für die anderen ein Problemtier. Im Altenburger Land will man den Tieren jetzt mit einer neuen Methode „an den Kragen“.

Mit solch einer Wipprohrfalle geht der Landschaftspflegeverband Altenburger Land im Schmöllner Raum auf Waschbär-Jagd.

Quelle: Landschaftspflegeverband

Altenburger Land. Unter Naturschützern sorgt der Waschbär für kontroverse Diskussionen: „Für viele unserer heimischen Tierarten sind die putzig wirkenden Säugetiere eine Bedrohung – und für die anderen ist eine friedliche Koexistenz ohne Probleme möglich“, teilt Michael Gellrich vom Landschaftspflegeverband Altenburger Land mit. Den Tieren falle es allerdings leicht, neue Lebensräume zu erschließen und sich zu vermehren, „wodurch sie die ökologische Vielfalt in Gefahr bringen“, warnt der Verband.

Das gebietsfremde Raubtier stamme ursprünglich aus Nordamerika und wurde wegen seines Fells seit 1920 in deutschen Pelzfarmen angesiedelt. „Mittlerweile hat sich der Waschbär ausgebreitet und jagt in Feldrainen geschützte Bodenbrüter und erbeutet in den Teichen sogar Amphibien“, so Gellrich.

Seit 2014 habe sich daher die Jagdgenossenschaft Schmölln Nord dem Problem des Raubwildes im Schmöllner Raum angenommen. Dabei wurden Wipprohrfallen sowie Käfigfallen an verschiedenen Standorten aufgebaut. Im Zeitraum von 2014 bis 2017 seien so insgesamt 124 Waschbären gefangen worden. „Im Vergleich zum Jahr 2016 konnte ein Rückgang der Fangquote festgestellt werden – ob das ein Zeichen eines Populationsrückgangs darstellt, kann erst in den nächsten Jahren ermittelt werden“ resümiert der Verband.

In den kommenden Wochen werde auf dem Gelände des Landschaftspflegeverbands eine Wipprohrfalle installiert. Die Falle werde jeden Tag kontrolliert und bei einem Fang sofort der zuständige Jäger kontaktiert. „Die gefangenen Tiere sollen selbstverständlich keine Qualen oder Schmerzen erleiden, weshalb der Jäger diese gezielt und schnell erlegt“, so der Landschaftspflegeverband.

Von ovz

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