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Altenburg Wissenschaft- und Transfercenter des Kreises vergibt zum zwölften Mal ein Stipendium
Region Altenburg Wissenschaft- und Transfercenter des Kreises vergibt zum zwölften Mal ein Stipendium
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10:45 28.09.2011

Eine ziemliche Anspannung war den angehenden Studenten anzumerken, als sie sich am Freitag in der Tenne der Brauerei zusammenfanden. Denn dort wurde ausgelost, wer diesmal das Stipendium erhält. Dazu eingeladen hatte das 22 Mitglieder zählende WTC, das sich die Förderung studentischen Nachwuchses sowie der regionalen Wirtschaft auf die Fahnen geschrieben hatte. Ebenso zum zwölften Mal stellte die Sparkasse Altenburger Land das mit 2000 Euro dotierte Stipendium bereit. 17 Studienanfänger hatten sich für die Unterstützung beworben. "14 von ihnen erfüllten die Voraussetzungen", informierte WTC-Geschäftsführer Heinz Teichmann.

Zu diesen Bedingungen zählen, dass die Kandidaten ein Erststudium in einer naturwissenschaftlich-technischen Ausrichtung aufnehmen und seit mindestens zwei Jahren im Altenburger Land leben. "Mit dieser Initiative wollen wir diese jungen Leute während ihres Studiums und darüber hinaus im Altenburger Land halten", erklärte Vorstandvorsitzender Jürgen Gebhardt. Deshalb kooperiere man als Verein auch eng mit ortsansässigen Unternehmen, die oft Mitglied im WTC sind. "Beispielsweise bei der Vermittlung von Praktika in den jeweiligen Firmen. Das schafft auch eine engere Bindung zum Unternehmen. Nicht wenige Absolventen wurden von den jeweiligen Betrieben nach Abschluss des Studiums auch fest eingestellt und blieben somit im Altenburger Land", erklärte Gebhardt.

Das ist beim diesjährigen Empfänger des Stipendiums auch der Fall. Denn ausgelost wurde aus dem Pool der 14 Bewerber der 22-jährige Meuselwitzer Sebastian Wagner, der ab 4. Oktober an der Fachhochschule in Jena Wirtschaftsingenieurwesen belegt. "Natürlich bin ich über dieses Stipendium sehr froh. Als Student kann man jeden Cent sehr gut gebrauchen. Das Geld ist eine echte Hilfe", sagte der Meuselwitzer, der schon im Jahr 2005 an der Schnauder sein Abitur ablegte. Danach arbeitete er beim Computerhersteller Bluechip in Meuselwitz. Sozusagen als Vorbereitung auf das Studium.

Für die Stipendienvergabe wählten die Verantwortlichen des WTC wieder das traditionelle Herbstfest als feierlichen Rahmen. Denn schon seit elf Jahren treffen sich Vertreter von Firmen, aktuelle und ehemalige Studenten und die Verantwortlichen des 1994 gegründeten WTC vor dem Beginn des neuen Studienjahres in entspannter Atmosphäre zum lockeren Gedankenaustausch. "Auch mit solchen Treffen werden gute Kontakte geknüpft", weiß der WTC-Vorstandschef.

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