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Altenburg Wohnheimbrand: Hausmeister entdeckte den Rauch
Region Altenburg Wohnheimbrand: Hausmeister entdeckte den Rauch
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12:03 30.05.2018
Das Jugendwohnheim in Altenburg-Nord musste am Dienstag evakuiert werden. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Auch wenn letztlich niemand verletzt wurde: Die Situation war brenzlig am Dienstagmorgen in der Altenburger Ludwig-Hayne-Straße 55/56. Wegen eines Brandes auf dem Dach des Jugendwohnheimes mussten 131 Berufsschüler evakuiert werden. Viele von ihnen schliefen zu dieser Zeit noch (die OVZ berichtete). „Trotzdem lief die Räumung des Gebäudes geordnet ab und begann bereits vor Eintreffen der Feuerwehr“, berichtete Theo Diezmann am Mittwoch. Der 52-Jährige arbeitet vor Ort als Hausmeister – und hat, wie er schilderte, die Rauchentwicklung am Dienstag gegen 5.30 Uhr entdeckt.

Hausmeister schlug Alarm

„Die Alarmierung ging nicht von einem Passanten aus, sondern von mir“, so Diezmann. Jeden Morgen unternehme er beizeiten einen Kontrollgang aufs Dach, wegen der aktuellen Bauarbeiten dort oben. „Ich schaue zum Beispiel, dass kein loses Material vom Dach zu fliegen droht und generell alles in Ordnung ist. Als ich am Dienstag die Luke öffnete, sah ich gleich den Rauch.“ Danach sei alles ganz schnell gegangen: „Ich rief per Handy den Erzieher an, der unten im Haus Nachtschicht hatte, und der rief sofort die Feuerwehr.“

Regelmäßige Probealarme

Die beiden Mitarbeiter, zwischenzeitlich verstärkt durch eine Kollegin der Frühschicht, lösten den Hausalarm aus, der durch alle Gänge schallt. „Die Berufsschüler wissen, wie sie sich in einem solchen Fall verhalten müssen. Es finden regelmäßig Probealarme statt, und wer bei uns neu sein Zimmer bezieht, wird entsprechend belehrt“, berichtete Diezmann. 131 junge Frauen und Männer versammelten sich vorm Haus, wurden entsprechend dem Zimmerbelegungsplan durchgezählt. „Die Bewohner der Zimmer direkt unterm Dach haben wir allerdings persönlich rausgeholt. Schließlich war dort die Gefahr am größten, dass sie Rauchgase einatmen.“

Gegen 6.30 Uhr war, wie berichtet, der morgendliche Schrecken vorüber, der Brand gelöscht. Und alle konnten zurück ins Wohnheim.

Von Kay Würker

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