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Altenburg Wolfs Visionen - Teil zwei: Sommerrodelbahn und Kletterparcours
Region Altenburg Wolfs Visionen - Teil zwei: Sommerrodelbahn und Kletterparcours
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20:32 27.07.2012
So viel Spaß für Groß und Klein könnte es einmal rund um den Großen Teich und im Stadtwald geben.

Von Jörg Wolf und Ellen Paul

Die Ideen zumindest klingen schon mal verlockend: Eine Sommerrodelbahn könnte in der Nähe des Südbades in der dort vorzufindenden Hanglage entstehen, der Skaterplatz könnte weiter ausgebaut werden. Auch für Kinder gibt es Ideen. Großer und kleiner Festplatz sollen zudem eine neue Befestigung erhalten, damit sie vielseitig für Freizeitgestaltung und Kultur genutzt werden können. Auf dem hinteren Teil des Festplatzes ist zudem ein Hundeplatz angedacht.

Diverse Partner will sich die Stadt für die Entwicklung des Areals, zu dem neben den beiden Festplätzen auch der Inselzoo sowie der Stadtwald zählen, mit ins Boot holen. "Da arbeiten wir beispielsweise mit dem Förderverein Bismarckturm zusammen, der im Stadtwald einen Kletterparcours errichten möchte", erklärte das Stadtoberhaupt.

Das Projekt ist ein Teil des regionalen Entwicklungskonzepts, das Altenburg gemeinsam mit der Stadt Borna erarbeitet hat und mit dem die gesamte Region länderübergreifend attraktiver gemacht werden soll. Der kürzlich eingeweihte Stellplatz für Wohnmobile gleich am Großen Teich war dafür der Startschuss.

"Wir haben für die Umsetzung die nächsten zehn Jahre ins Auge gefasst", räumt der Oberbürgermeister ein. "Denn wie alle anderen Vorhaben hängt alles davon ab, ob und in welcher Höhe Fördermittel fließen. Auf jeden Fall soll das Gebiet um den Großen Teich in den kommenden Jahren unsere Schwerpunktaufgabe bei der innerstädtischen Entwicklung sein. Da herrscht Einigkeit in allen Stadtratsfraktionen."

Das kommt nicht von ungefähr, denn der Ausbau des Areals rund um den Großen Teich ist eines der wichtigsten Anliegen der Altenburger Christdemokraten. Der ehemalige OB-Kandidat André Neumann hatte es explizit in sein Wahlprogramm geschrieben und eigenen Aussagen zufolge bei den Wählern viel Zustimmung erhalten. "Ich freue mich, dass der OB unsere Wahlkampf-Thesen so schnell angenommen hat und stehe selbstverständlich zur Verfügung, wenn es um die Umsetzung geht", erklärte Neumann, der sich zudem einen Trimm-dich-Pfad vorstellen könnte. Aber auch er ist sich sicher, dass es für all das einen langen Atem braucht.

Bis 2020, so hofft Wolf, könnte ein attraktives Freizeitareal entstehen, das auch auswärtige Besucher anlockt. Verabschiedet hat sich der OB hingegen von früheren, ziemlich hochtrabenden Plänen. "Weitere künstliche Inseln im Großen Teich oder Stege über die Hellwiese waren unrealisierbare Wolkenkuckucksheim-Projekte."

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