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Wuchernde Zweige lassen Ampel in Altenburg verschwinden

Unfallgefahr Wuchernde Zweige lassen Ampel in Altenburg verschwinden

Eine Ampel sorgt derzeit in Altenburg für Schrecksekunden unter Autofahrern. Denn die Lichtsignalanlage an der Ecke Schmöllnsche Vorstadt/Puschkinstraße sieht man erst im letzten Moment. Sie ist von wucherndem Grün verdeckt, was eine Unfallgefahr darstellt.

Zugewachsen: Zweige eines Baumes verstecken die Ampel an der Ecke Schmöllnsche Vorstadt/Puschkinstraße in Altenburg.

Quelle: Thomas Haegeler

Altenburg. Autofahrer aufgepasst: Selbst kürzestes Kramen in Ablagen, Handschuhfächern und Taschen nach Handys, Essen und Co. kann knallhart bestraft werden und den Adrenalinspiegel in schwindelerregende Höhen treiben. Zumindest in Altenburg. Denn wer die Innenstadt über die Schmöllnsche Vorstadt und die Puschkinstraße Richtung Goldener Pflug verlässt, rauscht unweigerlich an die Kreuzung heran – und muss schlimmstenfalls mächtig in die Eisen steigen oder ärgert sich, weil er dies umsonst getan hat.

Grund für die Gefahr unzähliger Schrecksekunden pro Tag: Die dortige Ampel samt grünem LED-Pfeil sieht man erst im letzten Moment. Die wuchernden Zweige eines Baumes auf dem benachbarten Grundstück haben beides versteckt und damit zur lebensverkürzenden Signalanlage gemacht.

In der Stadtverwaltung kennt man das Problem bereits, weil es Erschrockene eifrig gemeldet haben. „Wir haben den Eigentümer angeschrieben und eine Frist zur Beseitigung gesetzt“, erklärte Rathaussprecher Christian Bettels auf OVZ-Nachfrage. „Wir werden es uns in den nächsten Tagen anschauen und kontrollieren, ob das geschehen ist.“ Wenn ja, sei der Fall erledigt, wenn nicht, müsse man darüber nachdenken, die Zweige ersatzweise selbst wegzuschneiden. „Es muss gemacht werden, das ist klar.“ Schließlich müsse die Ampel sichtbar sein.

Einen Vorteil aber hat der momentane Zustand dann doch: Niemand kommt derzeit auf die Idee jemanden anzuhupen, weil er trotz grünem Pfeil nicht fährt. Insofern lässt es sich ungestört nach was auch immer kramen. Vorausgesetzt man steht einmal ganz vorne.

Von Thomas Haegeler

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