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Altenburg ZFC Meuselwitz erlebt bitteres Debakel
Region Altenburg ZFC Meuselwitz erlebt bitteres Debakel
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11:55 19.05.2015

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Aber Starke, Albert & Co. wollte trotz klarer optischer Überlegenheit nichts Zählbares gelingen. Auf der anderen Seite hingegen lieferten die von Henri Fuchs trainierten Würstchenstädter ein Musterbeispiel an Effizienz: In der achten Minute pennte die Meuselwitzer Defensive und vergaß, dass Christopher Kullmann auch immer für ein Halberstädter Tor gut ist. Machte der auch vor, als er frei zum 0:1 ZFC-Keeper Andreas Naumann überwinden konnte.

Auf dem Rasen war der ZFC jedoch sichtlich bemüht, den Ausgleich zu erzielen. Und was die sich für Hochkaräter erspielten.

Ein Lichtblick in der unter Leitung von Schiedsrichter Martin Bärmann aus Leipzig stehenden Partie gab es dann aber doch noch in der 32. Minute, als Sebastian Albert den zu diesem Zeitpunkt hochverdienten Ausgleich erzielen konnte.

Was die Fans für die zweite Halbzeit in guter Hoffnung bleiben ließ. Aber in der starteten die Hausherren zwar weiter ordentlich, nur - die Halberstädter hatten in ihren Reihen mit Telmo Rebelo Teixeira einen Akteur, der den Meuselwitzern fehlt: Einen Spieler mit Torinstinkt. Und der traf dann zum vorentscheidenden 1:2 in der 54. sowie zum 1:3 in der 64. Minute.

Jetzt brachen die Meuselwitzer auseinander. An der in dieser Phase wohl spektakulärsten Aktion hatten die Spieler keine Aktie: In der 69. sprang die computergesteuerte Bewässerungsanlage auf dem Feld an und sorgte für eine mehrminütige Unterbrechung.

Ein kühl-feuchter Weckruf für die Hausherren war das nicht. Aber für Halberstadt: Max Worbs erhöhte in der 74. Minute zum 4:1. Dann verschoss Manuel Starke einen an sich selber von Carl-Christoph Labisch verursachten Foulelfmeter, den er an den Querposten nagelte. Und das Schlimmste zum Schluss: Andreas Luck lenkte in der 89. Minute noch das Leder zum 1:5 ins eigene Netz.

Dietmar Demuth war völlig bedient: "Ich muss jetzt vorsichtig sein, damit ich mich nicht in Rage rede. Aber das Spiel ging nach gutem Beginn durch eine geschlossen schlechte Mannschaftsleistung völlig in die Hose."

Halberstadts Trainer Henri Fuchs: "In der ersten Halbzeit war Meuselwitz klar besser. Aber dann haben wir Zugriff zu dem Spiel gefunden.

ZFC Meuselwitz: Naumen, Lubsch, Kotowski, Weinert (46. Böhme), Pägelow, Gröschke, Starke, Albert (46. Sträßer), Rudolph (59. Torunarigha), Luck, Boltze.

jörg wolf

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