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Altenburg Zahlreiche Bauprojekte laufen in und um Meuselwitz
Region Altenburg Zahlreiche Bauprojekte laufen in und um Meuselwitz
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04:18 06.10.2017
Mit schwerem Gerät wird derzeit der Neubau der Fußgängerbrücke an der Grotte in Meuselwitz vorangetrieben. Quelle: Mario Jahn
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Meuselwitz/Wintersdorf/Zipsendorf

Fassadenarbeiten, Sanierungen, neue Fenster, neue Mauern: In Meuselwitz und den Ortsteilen wird derzeit gleich an mehreren Stellen der Hammer geschwungen, um nötige Baumaßnahmen voranzutreiben, wie die Stadtverwaltung mitteilt.

Bereits abgeschlossen ist die Erneuerung der Grundstücksmauer am Lutherhaus in der Poderschauer Gasse 29. Für das Objekt, das zum Sanierungsgebiet „Meuselwitz-Altstadt“ zählt, wurden Städtebaufördermittel in Höhe von bis zu 37 000 Euro bewilligt. Ob der Rahmen letztlich voll ausgeschöpft wird, werde sich allerdings erst mit der Endabrechnung zeigen, heißt es zur Kostenfrage aus dem Rathaus.

Ebenfalls aufgewertet wurde im Spätsommer das Sportgebäude „Unterer Sportplatz“ in Wintersdorf. Neben neuen Fenstern wurde ein weiterer Teilabschnitt der über die Jahre marode gewordenen Zaunanlage des angrenzenden Sportplatzes erneuert. Die Kosten für die Maßnahmen – 2500 Euro für die Fenster, 9000 Euro für den Zaun – werden aus dem laufenden Haushalt gedeckt. Entsprechende Fördermittel waren zuvor trotz mehrerer Anträge abgelehnt worden.

Das mit Abstand größte Projekt wird derzeit an der Kita „Dr. G. Ullrich“ in Wintersdorf umgesetzt. Für knapp 140 000 Euro wird dort Wärmedämmung an der Fassade angebracht. Seit August laufen die Arbeiten, bis zum November soll alles fertig sein. Der Löwenanteil von fast neunzig Prozent der Kosten wird nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz gedeckt, der Rest wird über das Thüringer Kommunalhaushaltssicherungsprogrammgesetz finanziert. Da die Ausschreibung letztlich teurer zu Buche schlug als zunächst angenommen, wurden indes überplanmäßige Ausgaben fällig. Die dafür nötigen 11 800 Euro, so entschied der Hauptausschuss in seiner vergangenen Sitzung, werden vorerst bei der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen eingespart.

Fortschritte gibt es auch beim Ersatzneubau der Fußgängerbrücke an der Grotte. Nachdem inzwischen die Brückenplatte fertig gestellt und Spundwände eingezogen wurden, muss die Platte nun noch knappe zwei Wochen aushärten. Nach dem Rückbau der alten Brücke und dem Ausbau des Flussbettes sollen Anfang Oktober die Sockelwände betoniert und die Platte montiert werden. Die Kosten von insgesamt rund 133 000 Euro werden zu hundert Prozent aus dem Aufbauhilfeprogramm des Freistaates gefördert.

Weiter voran geht es ebenfalls bei der seit April laufenden Sanierung des Kirchturms in Zipsendorf. Unter anderem umfangreiche Zimmerer-, Dachdecker-, Blitzschutz-, Außenputz- und Malerarbeiten stehen in den kommenden Monaten auf dem Programm. Je nach Witterung soll das Projekt bis Juni 2018 abgeschlossen sein. Städtebaumittel in Höhe von 74 400 Euro sind bereits bewilligt, den Eigenmittelanteil teilen sich der Kirchenkreis (34 600 Euro) und die Kirchenstiftung (15 000 Euro). Im Zuge der Arbeiten waren auch zahlreiche seit 1912 in der Turmkapsel verwahrte Zeitzeugnisse wieder ans Licht geholt worden (die OVZ berichtete). Die feierliche Wiederaufsetzung des Kirchturmknopfes ist dann für den 19. Oktober um 15 Uhr geplant. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

Von Bastian Fischer

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