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Altenburg Zierfischbörse lockt viele Besucher ins Altenburger Naturkundemuseum
Region Altenburg Zierfischbörse lockt viele Besucher ins Altenburger Naturkundemuseum
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00:26 25.11.2015
Zahlreiche interessierte Besucher wurden bei der Aquarienbörse nach neuen Bewohnern fündig.  Quelle: Nicole Rathge-Scholz
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Altenburg

 Bereits um 10 Uhr war das Naturkundemuseum von Besuchern überströmt. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar: Die Zierfischbörse der Limnophila Altenburger Fachgruppe für Aquarien- und Terrarienkunde wird ein Erfolg. Nicht zuletzt, weil es in diesem Jahr zahlreiche Neuerungen für die Besucher gab. So waren diesmal nicht nur Exemplare der Vereinsmitglieder zu bewundern und zu erwerben, sondern auch Gastanbieter waren anwesend. „Wir wollen natürlich die Tradition unserer Zierfischbörse noch einige Jahre weiterführen, aber viele unserer Mitglieder sind schon älter und haben lediglich ein Becken im Wohnzimmer stehen, züchten also nicht mehr aktiv. Deshalb haben wir uns entschieden, Aussteller befreundeter Vereine zu fragen, ob sie nicht Lust hätten, ihre Tiere bei uns zu präsentieren. Und wie man sieht, hat es sich gelohnt, es sind circa zehn befreundete Züchter gekommen“, freut sich Heiko Reiche, der mit Jens Born die Börse gemeinsam organisiert hat.

18 Mitglieder zählt die Fachgruppe, und einer der aktiven Mitstreiter ist Ingolf Rascher. Er selber züchtet Guppys, Schwertträger, Black Mollys sowie Welse. „Ich bin seit 1988 im Verein und freue mich über die rege Teilnahme der Züchter und heutigen Besucher“, so der Fischfreund. Natürlich gab es auf der diesjährigen Börse wieder jede Menge schmucker Tiere fürs heimische Aquarium zu erwerben. Aber neben Diskussen, Buntbarschen, Welsen und vielen weiteren Wassertieren gab es auch Exotisches wie Stabheuschrecken, Wandelnde Blätter und Kammmolche sowie Chameleons, natürlich alle mit Herkunftsnachweis und Fachberatung.

„Wenn man Tiere verkauft und selber züchtet, dann will man natürlich, dass es ihnen im neuen Zuhause auch gut geht und sie artgerecht gehalten werden. Deshalb liegt es uns sehr am Herzen, auch über die Börse hinaus für Fragen und Informationen den Kunden zur Seite zu stehen“, erklärt Heiko Reiche. So ist es bei ihm Üblich, dass er die neuen Besitzer fragt, wie groß das Becken ist, welche Fische bereits darin wohnen und vieles mehr. Denn es ist wichtig, dass die Tiere der verschiedenen Arten auch friedlich miteinander leben.

Und so gab es auch jede Menge Fachliteratur, Zeitschriften und Bücher zu erwerben sowie Aquariendekoration und Wasserpflanzen.

Neu in diesem Jahr war auch das Imbissangebot. „Wir hatten bisher immer von 9 bis 12 Uhr unsere Börse geöffnet, in diesem Jahr haben wir den Versuch gewagt, von 10 bis 16 Uhr die Pforten zu öffnen und wenn es weiter so gut läuft wie im Augenblick, werden wir das auch 2017 wieder so machen und den Besuchern eben durch das kleine Angebot an Speisen die Möglichkeit geben, auch über Mittag unsere Börse zu besuchen“, erklärt Reiche.

Wer im Übrigen weiteres Interesse an Aquarien- und Terrarientieren hat und sich regelmäßig informieren und austauschen möchte, ist herzlich zu den Zusammenkünften der Fachgruppe Limnophila an jedem dritten Freitag im Monat ab 18.30 Uhr in die Gaststätte „Zur Schweiz“ eingeladen. „An diesen Tagen werden oft Fachvorträge gehalten“, fügt Organisator Jens Born hinzu.

2018 findet im Naturkundemuseum Mauritianum in Altenburg wieder die Jubiläums-Ausstellung der Fachgruppe statt, die im fünf Jahres Rhythmus organisiert wird und für drei Wochen den Besuchern und Gästen des Museums Fische, Aquarientiere, Insekten und vieles mehr präsentieren wird.

Von Nicole Rathge-Scholz

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