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Zipsendorfer Kulturhalle bleibt offen

Zipsendorfer Kulturhalle bleibt offen

Von Seiten der Stadt gibt es derzeit keine Überlegungen, die Kulturhalle im Meuselwitzer Ortsteil Zipsendorf zu schließen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung hervor.

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Die im Bauhausstil errichtete Kulturhalle in Zipsendorf bleibt offen.

Quelle: Mario Jahn

Meuselwitz. Damit dementiert das Rathaus Schließungsgerüchte, die in der Schnauderstadt die Runde machen und für Verunsicherung sorgen. "Der Betrieb wird nach wie vor im bestehenden Rahmen aufrecht erhalten, und die Nutzung ist möglich", heißt es dazu weiter aus dem Rathaus.

 

Obwohl die unter Denkmalschutz stehende Halle seit Jahren sanierungsbedürftig ist, trainieren hier noch regelmäßig acht Vereine - von der Frauensportgruppe bis hin zu den Fußballern. "Wir brauchen die Halle, denn in der Schnaudertalhalle ist es kaum möglich, alle Vereine unterzubringen", erklärte Bürgermeisterin Barbara Golder (CDU) auf OVZ-Nachfrage. Genutzt wird die Halle trotz ihres schlechten Zustandes außerdem von der DRK-Kleiderkammer und als Begegnungsstätte von zwei Frauengruppen.

 

Das Gerücht, die Halle werde im Herbst geschlossen, machte in der ganzen Stadt die Runde. Bei den Nutzern des Gebäudes sorgte das natürlich für Verunsicherung und Unruhe. Warum gerade jetzt die Schließung der Halle zum Thema gemacht werde, könne sie sich nicht erklären, so die Bürgermeisterin. Monatelang sei nicht über die Halle gesprochen worden.

 

Zuletzt hatte die Stadtverwaltung im Herbst prüfen lassen, ob der Bau wegen des energetisch schlechten Zustandes in den Wintermonaten überhaupt weiterbetrieben werden könne. Eine befristete Schließung gab es aber deshalb nicht.

 

Die rund 80 Jahre alte Halle ist seit Jahren sanierungsbedürftig. Bisher konnten allerdings nur die dringendsten Arbeiten erledigt werden. Doch das Haus braucht eine neue Heizung und neue Sanitäranlagen. Die Wände müssen gestrichen und der Putz ersetzt werden. Die Stadt Meuselwitz hat deshalb bereits mehrere Versuche unternommen, Fördertöpfe anzuzapfen, um vor allem das Innere des roten Backsteinbaus auf den heutigen Standard zu bringen. So wollte man 2009 mit Geldern aus dem Konjunkturpaket die Halle komplett sanieren. Weil das Landratsamt eine Förderung infrage stellte, wurde daraus aber nichts. Am Ende war jedoch bei anderen Projekten Geld übrig, so dass wenigstens das Dach des Gebäudes saniert werden konnte.

 

Vor zwei Jahren musste die Kommune dann aufgrund ihrer prekären Haushaltssituation die für die Hallensanierung zugesagten Fördermittel zurückgeben. Denn die Stadt Meuselwitz konnte damals weder den Eigenanteil von 49 000 Euro aufbringen noch die Summen für die Folgejahre - insgesamt 275 000 Euro - sichern. Dabei ging es insgesamt um eine Fördersumme von mehr als einer halben Million Euro.

Marlies Neumann

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Von Redakteur Monika Neumann

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