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Altenburg Zukunftsvision für Altenburg-Nord fast fertig
Region Altenburg Zukunftsvision für Altenburg-Nord fast fertig
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18:39 12.03.2015
Der Nordplatz ist zurzeit kein Ort, an dem sich die Bewohner des Stadtteils gern längere Zeit zum Entspannen aufhalten. Quelle: Mario Jahn

So wird momentan gemeinsam mit der Erfurter Fachhochschule für Landschaftsarchitektur, Gartenbau und Forst an den letzten Korrekturen des Konzepts für die Umgestaltung des Stadtteils Altenburg-Nord gearbeitet. Es soll die Grundlage für eine Diskussion im Stadtrat und mit den Bürgern bilden, ab kommendem Jahr soll die Umgestaltung beginnen. Die Anwohner sind am 31. März um 18 Uhr in das Familien- und Freizeitzentrum in der Otto-Dix-Straße 44 zur Versammlung eingeladen. An dem Abend werden die Planungen für den Zeitraum bis 2017 vorgestellt, zudem ist Gelegenheit zur Diskussion.

Wie berichtet, hat die Stadtverwaltung die Bewohner des Stadtteils, der aller Voraussicht nach in den kommenden Jahren weiter schrumpfen wird, aktiv in die Planungen für die Umgestaltung einbezogen. Die bei einem Ideenworkshop geäußerten Vorschläge reichten dabei von barrierefreien Wegen und Erholungsmöglichkeiten bis zu Grillplätzen und Freiluftkino. Welche Ideen davon - auch aus finanzieller Sicht - einbezogen werden können, dazu wollte Wolf auf OVZ-Nachfrage noch nicht konkret antworten. Fest steht jedoch: Es werden marode Gebäude abgerissen und bestimmte Gebiete renaturiert. Zudem soll laut Wolf die Infrastruktur reduziert werden - allerdings so, dass die Lebensqualität weiterhin erhalten bleibt. Voraussichtlich 615 000 Euro werden ab kommenden Jahr in die Umsetzung der Neugestaltung fließen, zwei Drittel davon kommen aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau-Aufwertung.

Zeitgleich zu den Korrekturen des Konzepts würden auch weitere Gespräche für eine neue Nutzung in der ehemaligen Kinderkombination Albert-Levy-Straße 59a laufen, so Wolf. "Es wird sich allerdings erst noch entscheiden, ob eine Vermarktung gelingt." Sollte dies der Fall sein, muss die Immobilie nicht abgerissen werden. Auch direkt am Nordplatz würde hinter den Kulissen weiter an einer Lösung für das 2700 Quadratmeter große Objekt, in dem bis Ende des vergangenen Jahres ein Rewe-Markt beheimatet war, gearbeitet. Wolf stellt sich vor, dass hier ein Stadtteilzentrum mit einer kleingliedrigen Einzelhandelsstruktur entsteht. Die Arbeiten, die in den vergangenen Wochen in dem Objekt stattgefunden haben und auch von OVZ-Lesern bemerkt wurden, waren laut Wolf allerdings nur Rückbau-Maßnahmen.

Jenifer Hochhaus

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