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Altenburg Zum 17. Mal sind in Breitenhain die Cowboyhüte Trumpf
Region Altenburg Zum 17. Mal sind in Breitenhain die Cowboyhüte Trumpf
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00:18 09.06.2017
Die Kinder der Lucker Kit unterhalten seit Jahren die Gäste beim Breitenhainer Countryfest die Gäste im Festzelt. Quelle: Foto: Eva Zorn
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Lucka

Bereits seit 17 Jahren finden sich Westernliebhaber zum Countryfest in Breitenhain bei Lucka ein. Am Pfingstwochenende war es wieder so weit. Am Freitagabend eröffnete eine Band das kleine Spektakel auf Gunters und Gelis Ranch. Das Ehepaar organisiert das Fest jedes Jahr und hat sich vor zwei Jahren sogar dort im Westernstil das Ja-Wort gegeben.

Der Plan, eine solche Feier auf die Beine zu stellen, hätte sich ganz spontan ergeben. Angelika Reichert blickt zurück: „Ich hatte damals zur Pferdewirtin umgeschult. Mit den Reitkindern veranstaltete sie immer zu Pfingsten einen Campingausflug und während einer Übernachtung kam ihr die Idee für ein solches Fest. Kinder waren somit ausschlaggebend dafür, dass es existiert. Das ist auch der Grund, weshalb zum Beispiel die Knirpse aus der Luckaer Kita ein wesentlicher Bestandteil des Programms sind. Mit weißen T-Shirts, Cowboyhüten und Halstüchern rannten sie durch die Gegend, als seien die feindlichen Indianer nicht weit. Kurz darauf standen sie schon auf der Bühne und sangen ein Lied nach dem anderen. Mit dem Titel „Komm hol’ das Lasso raus“ von Olaf Henning lockten sie am Sonnabendnachmittag die Zuschauer ins große Festzelt. „Die Kinder freuen sich immer riesig, dass sie hier auftreten dürfen“, erzählt die Organisatorin weiter. Nach dem Auftritt konnten sich die kleinen Besucher dann auf einer Hüpfburg austoben.

Normalerweise wurden jedes Jahr an einem Stand typische Cowboy-Kleidung, Hüte und Accessoires angeboten. „Doch die Verkäufer, die wir eingeladen hatten, sind dieses Jahr einfach nicht gekommen. Wir haben ihn auch schon mehrmals versucht zu kontaktieren, ohne Erfolg“, erklärt Gunter Reichert.

Doch trotzdem bleibt das Gelände nicht leer. Fast 20 Camper übernachteten am Wochenende dort. Die weiteste Stecke legten vermutlich die Stammgäste aus Schweden zurück, und auch Berliner, Bamberger oder Dresdner schliefen in ihren Wohnwagen auf dem hinteren Teil des Western-Geländes.

Das Team um die beiden Hauptorganisatoren half unentgeltlich beim Auf- sowie Abbau und den Verpflegungsständen. Angelika Reichert sagt dazu: „Es hat sich eine Art Interessengemeinschaft gebildet. Viele Freunde und Bekannte helfen fleißig mit.“ Ein ganz besonderes Dankeschön spricht sie dabei Heike Engelmann aus. „Von ihr beziehen wir unser Wasser. Ohne Heike wäre das hier gar nicht möglich.“

Besonders an den Abenden wurde von den Live-Bands das Festzelt gerockt. Line Dance gehört natürlich ach dazu, denn als richtiger Westernfan muss man mittanzen. Man kennt sich, man trifft sich, man sitzt zusammen und trinkt das eine oder andere Bier. „Eine gemütliche Atmosphäre ist das A und O“, da sind sich die Organisatoren einig. „Das schönste ist, wenn die Leute im Voraus danach fragen, denn dann weiß man, dass es mittlerweile schon zur Tradition geworden ist“, fügt Angelia Reichert noch hinzu.

Von Eva Zorn

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