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Altenburg Zur Rowak-Neueröffnung fliegen in Rositz die Späne
Region Altenburg Zur Rowak-Neueröffnung fliegen in Rositz die Späne
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11:09 07.03.2018
Profi im Holz-Zerkleinern: Thomas Hofbauer griff beim Sägewettbewerb bei Rowak in Rositz nicht nur zur Motorsäge... Quelle: Foto: Mario Jahn
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Rositz

Baumstämme mit unterschiedlichen Durchmessern, fliegende Holzspäne und dröhnende Kettensägen mischten am Sonnabend in Rositz das Stadtgeschehen auf. Anlass war die Neueröffnung der Rowak Maschinensystem Service- und Vertriebsgesellschaft in der Karl-Marx-Straße 10. Der Fachmarkt für Gartentechnik fuhr einiges auf, um sich bei den Kunden zu präsentieren. Initiator war Rowak-Geschäftsführer Daniel Bär. Er übernimmt mit der Eröffnung des Geschäfts die Nachfolge der 1992 begründeten Traditionsfirma im Altenburger Land.

Neuer Eigentümer, mehr Fläche

Norbert Roth, einer der ehemaligen Besitzer, war ebenfalls beim Spektakel dabei. „Wir hatten ein Geschäft in Paditz und in Rositz, aber es hat sich einiges getan.“ Das bestätigte Neu-Eigentümer Bär: „Es gibt jetzt nur noch das Geschäft in Rositz, jedoch haben wir die Fläche von 150 Quadratmetern auf 350 aufgestockt mit unserem Neuanbau.“ Dabei hatte der gelernte Handwerker natürlich selbst einige Kabel in seiner Firma installiert und beim Aufbau mitgeholfen. „Als Zugpferd für den heutigen Tag zeigen von uns eingeladene Sportholzfäller Kettensägen einer unserer Hausmarke“, erklärte die Assistentin der Geschäftsführung, Michaela Schakaleski. Sie war der fleißige Wirbelwind hinter den Kulissen.

Zwei Profis an Axt und Säge

Thomas Hofbauer und Steffen Graf betraten, jeweils mit einer Axt bewaffnet, die aufgebaute Bühne vor dem RoWaK-Geschäft. Die beiden Bayern sind zwei der besten Hobby-Athleten der STIHL Timbersports Series. Sie zeigten verschiedene Disziplinen des traditionellen Holzfällens. Ob „Springboard“, „Stock Saw“ oder „Underhand Chop“ – vor allem Kraft und Schnelligkeit waren gefragt.

Am Ende der Show gab es für das Publikum noch kleine Erste-Hilfe-Päckchen für unterwegs. Auch Thomas Hofbauer bediente sich gleich bei den Pflastern, denn er blutete nach der letzten Runde am Finger. „Fußball spielt jeder“, lautete dann seine schmunzelnde Antwort auf die Frage, warum er ausgerechnet diesen Sport betreibt. Der 27-Jährige betreibt seit vier Jahre das Holzfällen als Hobby und hat schon erfolgreich an einigen Wettkämpfen teilgenommen.

Kunst mit schwerem Gerät

Sein Trainer ist Phillip Vielwerth. Den Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft der Sportholzfäller traf man in Rositz hinter der Bühne an, wo er seine Schützlinge unterstützte. Er erläuterte: „Viele meiner Sportler arbeiten von Berufs wegen mit Holz und tragen die Leidenschaft auf diese Weise weiter.“

So auch bei Daniel Hummel. Er stand mit drei kleinen Kettensägen gegenüber der Bühne und schnitzte eine Eulenfigur aus einem Baumstamm. Eigentlich arbeitet der Gößnitzer auf dem Bauhof, hat dort viel mit Holz zu tun, und lebt sich mit dem Schnitzen kreativ aus. „Momentan stehen 25 Skulpturen in meinem Garten“, zählte er auf. Darunter seien viele Eulen., aber auch Drachen, Igel und Pilze finden sich im Repertoire. Mit Holz und dem richtigen Equipment könne man viel machen, so Hummel.

Von Eva Anna-Lena Zorn

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