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Zur Strecke gebracht

Zur Strecke gebracht

Zur Treibjagd eingeladen hatten am Sonnabend das Forstamt Weida, die Wintersdorfer Jagdgenossenschaft und Jagdpächter Norbert Roth. "An der Jagd des Forstamtes haben sich diesmal 103 Waidmänner beteiligt.

Unterstützung bekamen die von 72 Treibern.Wie deren Zahl ist auch die der Jäger immer weiter gestiegen. Im vergangenen Jahr waren es noch rund 80," berichtete Karsten Schröder, Leiter des Forstamtes. Angeführt werden die Treiber schon seit Jahren durch erfahrene Waldarbeiter, die den Kammerforst wie ihre Westentasche kennen. "Es macht sich gut, wenn das Wild mit vielen Leuten einmal richtig beunruhigt wird", erklärte Schröder die vielen Helfer.

 

Schon vor mehreren Jahren hatten sich auch deshalb Forstamt und Jagdpächter zusammengetan, um dem Wild auf die Spur zu kommen. "Wir haben am Sonnabend 28 Rehe, 43 Wildschweine und vier Füchse geschossen", so der Chef des Forstamtes. Die Ausbeute der Wintersdorfer Jäger war diesmal sehr gering. "Wir haben nur ein Wildschwein und zwei Füchse geschossen", bilanzierte Jagdpächter Norbert Roth, der mit neun anderen Jagdfreunden auf der Pirsch war. "Der Jagderfolg ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich", nahm er es mit Gelassenheit.

 

Über die vielen erlegten Wildschweine freuen sich vor allem die Landwirte, auf deren Feldern diese Wildsauen keinen Schaden mehr anrichten. Zudem sei die Population der Wildschweine in diesem Jahr, bedingt durch den langen Winter, nicht so groß wie vor einem Jahr, sagte Schröder auf OVZ-Nachfrage.

 

Auf dem Festplatz in Wintersdorf legten die Jäger beim Jägerfest, das die Jagdgenossenschaft und der Ortschaftsrat Wintersdorf organisiert hatten, dann ab Mittag die Strecke mit den erlegten Tieren. Jagdhornbläser des Kreisjagdverbandes Altenburg haben dabei, wie üblich, jede Wildart anders verblasen. Die zahlreichen Besucher des Festes begutachteten die erlegten Tiere und haben sich die Wildgerichte - von der Suppe bis zum Schaschlik - munden lassen.

 

Und wer auf den Geschmack gekommen war, der konnte eines der zur Strecke gebrachten Tiere gleich vor Ort kaufen. "Wir dürfen die geschossenen Rehe und Wildschweine nur mit Decke und Schwarte, also im Ganzen, verkaufen. Die erlegten Tiere landen irgendwo alle im Kochtopf. Sie werden auch an Wildhändler und Gaststätten verkauft", erklärte der Forstamtschef.

 

Unterschlupf fanden Besucher und Jäger bei dem trüben und nasskalten Wetter in einem großen Festzelt, in dem auch für Unterhaltung gesorgt war.

Neumann, Marlies

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