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Altenburg Zwei Altenburger Schulen bekommen weitere interaktive Tafeln
Region Altenburg Zwei Altenburger Schulen bekommen weitere interaktive Tafeln
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14:44 07.06.2018
Lehrerin Babett Naumann unterrichtet in der Altenburger Wilhelm-Busch-Schule an einer elektronischen Tafel. Bald soll eine weitere dazu kommen. Quelle: Ronny Seifarth
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Altenburg

Immer öfter fristet die gute alte Kreidetafel in Schulen ein Schattendasein. Die Konkurrenz ist elektronisch und interaktiv. 25 solche Tafeln sind in den Altenburger Grund- und Regelschulen sowie in der Gemeinschaftsschule Erich Mäder bereits im Einsatz, teilte die Stadtverwaltung nun mit. Und: Noch vor den Sommerferien kommen zwei neue hinzu – eine in der Platanen- und eine in der Wilhelm-Busch-Schule, die dann über sechs solche Geräte verfügt. Dafür stehen im Haushalt der Skatstadt 11.000 Euro bereit.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Die Vorteile der elektronischen Tafeln ergeben sich durch ihre Anbindung an einen Computer, über den sie auch gesteuert werden – letztlich sind sie ein übergroßer Bildschirm mit Zusatzfunktionen. Entsprechend vielfältig sind die Einsatzmöglichkeiten: Lernprogramme, Lehrfilme, Präsentation von Fotos und Animationen oder Hörübungen im Sprachunterricht gehören dazu. Im Prinzip kann die ganze Internetwelt ins Klassenzimmer geholt werden. Die Lehrerinnen und Lehrer können ein Youtube-Video vorführen oder auf eine pädagogische Plattform zugreifen. Selbstverständlich kann an den interaktiven Tafeln auch im herkömmlichen Sinn geschrieben und gerechnet werden.

Neue Geräte sind berührungsempfindliche Falchbildschirme

Einige der neueren Tafel-Modelle verfügen über ein Android-Betriebssystem, sind somit also selbst eigene Computer. Damit lassen sich einfache Übungen, etwa das Schreiben an der Tafel, erledigen, ohne dass der PC gestartet werden muss. Allerdings verfügen von den 25 elektronischen Tafeln der Stadt nur acht über ein eigenes Betriebssystem und funktionieren damit wie ein berührungsempfindlicher Flachbildschirm mit Touchscreen. Mit den beiden neuen sind es dann zehn. Die übrigen 17 sind ältere Modelle, die mit einem Beamer arbeiten. Die meisten Geräte wurden über Förderprogramme angeschafft.

Von Thomas Haegeler

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