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Altenburg Zwei VG werden aufgelöst, Nöbdenitz, Lumpzig und Wildenbörten gehen nach Schmölln
Region Altenburg Zwei VG werden aufgelöst, Nöbdenitz, Lumpzig und Wildenbörten gehen nach Schmölln
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10:37 29.09.2018
Ab dem 1. Januar gibt es im Rathaus Schmölln erheblich mehr zu tun. Quelle: Jens Rosenkranz
Altenburg

Die Auflösung der Verwaltungsgemeinschaften Altenburger Land und Oberes Sprottental steht nach OVZ-Informationen im aktuellen Gesetzesentwurf des Landtags zur Gebietsreform. Ebenso ist darin die Fusion der Gemeinden Altkirchen, Drogen, Lumpzig, Nöbdenitz und Wildenbörten mit der Stadt Schmölln festgeschrieben.

Stadt Schmölln oder VG Rositz

Damit würden die Hoffnungen von Dobitschen, Göllnitz und Mehna vom Tisch zu sein, die Verwaltungsgemeinschaft Altenburger Land zu erhalten. Weil ohne Wildenbörten Lumpzig keine Grenze mit Schmölln hat, wurde in den vergangenen Wochen die Rechtmäßigkeit einer Verschmelzung von Lumpzig mit Schmölln angezweifelt (die OVZ berichtete).

Nach dem Entwurf können und werden die Gemeinden Starkenberg und Göhren zur VG Rositz wechseln. Diese Option hält der Gesetzgeber auch Dobitschen, Göllnitz und Mehna offen. Diese hatten sich in der Vergangenheit weder für Schmölln noch für die VG Rositz entschieden. Alternativ könnten sich diese drei Kommunen aber auch von Schmölln als erfüllende Gemeinde verwalten lassen. Was für Heukewalde, Jonaswalde, Löbichau, Posterstein, Thonhausen und Vollmershain sowieso vorgesehen ist. Erfüllung bedeutet, dass Schmölln die Aufgaben der bisherigen Verwaltungsgemeinschaft übernimmt und fortführt.

Bürger werden gehört

Weil Kommunen gegen ihren Willen aus den bisherigen Verwaltungsstrukturen herausgelöst werden, müssen noch die Gemeinden und deren Einwohner gehört werden, bevor das Gesetz im Landtag beschlossen werden kann. Das schreibt Paragraf neun der Thüringer Kommunalordnung für einen solchen Fall vor. Die Anhörung der Einwohner obliegt dem Landratsamt.

Der Entwurf des Thüringer Gesetzes zur freiwilligen Neugliederung kreisangehöriger Gemeinden im Jahr 2019 wird ab Montag öffentlich ausliegen. Es ist in den Verwaltungsgemeinschaften und im Landratsamt einzusehen.

Von Jörg Reuter

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