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Altenburg Zweite Schülerkonferenz im Altenburger Land diskutiert über Schule als Lebensraum
Region Altenburg Zweite Schülerkonferenz im Altenburger Land diskutiert über Schule als Lebensraum
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12:28 30.09.2011

"Wir werden uns nie wieder über unsere Schule beschweren", versprechen Anne Lienert, Olivia Mosig und Vanessa Graichen aus der Oberstufe des Altenburger Lerchenberggymnasiums. Regen Gesprächsbedarf hat es am Vormittag in der Workshop-Gruppe "Unterrichts- und Schulgebäudegestaltung" gegeben.

"Wir haben sehr engagierte Lehrer, die die Schule zu Weihnachten schmücken. Unsere Kunstbilder, Pokale und Klassenfotos werden ausgestellt und unser Schulessen schmeckt auch", erzählt die 18-jährige Olivia und ist verblüfft, dass das an vielen anderen Schulen des Landkreises keine Selbstverständlichkeit ist. "Wir haben den Anderen Tipps gegeben wie sie beispielsweise durch Sponsoren oder Kuchenbasare Verbesserungen finanzieren können", sagt sie. "Viele Schüler möchten sich für ihre Schule engagieren, die Lehrer müssen ihnen aber besser zuhören."

"Gemeinsam und einrichtungsübergreifend Lösungen für Probleme im Schulalltag zu finden, ist das Hauptanliegen der Schülerkonferenz", so Heike Kirsten vom Kreisjugendring Altenburger Land, der die Veranstaltungen zusammen mit dem Netzwerk der Schülersprecher und dem Jugendhaus "Rote Zora" organisiert.

Nach der Auftaktveranstaltung 2007 und der ersten Konferenz 2009 stand in dieser Woche die zweite große Konferenz auf dem Programm. Dreimal im Jahr trifft sich eine kleinere Gruppe von Schülern, um sich über den aktuellen Stand an den Schulen auszutauschen und sich über Lösungsfortschritte zu informieren. "Viele Kinder und Jugendliche sind bis zu acht Stunden täglich in der Schule. Dann sollten sie sich dort auch wohlfühlen", stell Kirsten klar.

Am Wohlfühlklima in der Regelschule Dobitzschen wollen die Klassensprecherinnen Sarah Stiebritz und Jasmin Opelt arbeiten. "In unserer Klasse werden einige Mitschüler gemobbt, auch von Lehrern", sagt die 12-jährige Sarah. Abhilfe dagegen soll künftig ein Vertrauenslehrer schaffen, den die Schüler selbst wählen dürfen.

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