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Altenburg Zweithöchste Waldbrandstufe gilt flächendeckend
Region Altenburg Zweithöchste Waldbrandstufe gilt flächendeckend
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15:33 27.07.2018
Im Altenburger Land gilt derzeit die Waldbrandwarnstufe vier. Quelle: Archiv
Altenburg

Die Dauerhitze lässt auch die Brandgefahr in den emporschnellen. „Aktuell gilt für sämtliche Wälder im Altenburger Land flächendeckend die zweithöchste Waldbrandwarnstufe vier“, so Andreas Ott, stellvertretender Leiter des staatlichen Forstamts Weida. Circa 4200 Hektar Wald werden von der Behörde im Altenburger Land verwaltet.

„Einen kleineren Brand gab es bereits in der vergangenen Woche im Pahnaer Forst“, so Ott weiter. Zwar seien aktuell die Wälder noch nicht komplett für Spaziergänger gesperrt, allerdings gelten eine ganze Reihe von Einschränkungen. „Rauchen und offenes Feuer sind ohnehin tabu. Bei Stufe vier gilt zudem eine verstärkte Kontrollpflicht, dürfen die Hauptwege nicht verlassen werden, wie auch das Befahren mit Autos nicht gestattet ist.“

Aber auch außerhalb der Wälder gelten in dieser Dürreperiode eine ganze Reihe von Regeln. Volker Stubbe, Ressortleiter der Einsatzabteilung des Kreisfeuerwehrverbandes Altenburger Land, rät bei der aktuellen Wetterlage zu besonderer Vorsicht nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch beim Grillen. Selbst wer eine Feuerschale nutzt, sollte vorsichtig sein wegen des Funkenfluges. Zigaretten dürfen nicht aus dem Auto geworfen werden und mit heißem Katalysator oder Auspuff sollte ein Fahrzeug bitte nicht auf Wiesen geparkt werden. „Auch die kann anbrennen“, so Stubbe.

Bei der Arbeit in der Landwirtschaft sollte besondere Vorsicht walten. „Beim Pflügen immer wieder einen Streifen als eine Art Schneise ackern, um die Ausbreitung eines möglichen Brandes zu verhindern“, rät der Feuerwehrmann. Heiße Motoren können laut Stubbe bei landwirtschaftlichen Maschinen nicht vermieden werden. „Deshalb immer mal anhalten und schauen, ob etwas ungewöhnlich heiß geworden ist.“

Sollte es zum Brand kommen, müsse unbedingt die Hauptausbreitungsrichtung beachtet werden. „Je nach Windrichtung, um dort die ersten Löschmaßnahmen einzuleiten.“

Von Jörg Wolf

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