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Altenburg Zwischen 62,9 und 0,7 Prozent
Region Altenburg Zwischen 62,9 und 0,7 Prozent
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20:10 30.05.2014

Allerdings gab es zu diesen Durchschnitten beträchtliche "Ausreißer" nach oben und unten, wie ein genauerer Blick in die Ergebnisse der 38 Städte und Gemeinden des Kreises zeigt.

So kam die CDU in neun Dörfern auf Stimmenanteile von über 40 Prozent und erreichte ihre Top-Ergebnisse in Windischleuba (60,9), Treben (56,4) und Ponitz (55,9). Hier schafften die Christdemokraten mit einem Plus von 26,3 Prozentpunkten auch den größten Zuwachs einer Partei im ganzen Altenburger Land. Und selbst das schlechteste Ergebnis (Göllnitz mit 10,1 Prozent) blieb noch zweistellig. Den größten Rückschlag musste die Union in Lumpzig hinnehmen (-13,5 Prozentpunkte).

Die Linken übersprangen lediglich in Kriebitzsch mit 42,3 Prozent die magische 40er-Marke. Und die beiden schlechtesten Ergebnisse in Heukewalde (7,7 Prozent) und Göllnitz (8,4) waren auch einstellig. Dafür konnte die Linken fünfmal Zuwächse im zweistelligen Bereich verbuchen, so in Göpfersdorf (14 Prozentpunkte), Posterstein (12,9), Monstab (12,4), Gerstenberg (11,8) und Fockendorf (11,3). Und nur viermal stand bei den Gewinn-Verlust-Vergleichen ein Minus, so in Heukewalde (-3,2), Ponitz (-2,7), Drogen (-2,6) und Löbichau (-1,7).

Bei der SPD gingen die Scheren deutlich weiter auseinander. Den Spitzenwerten in Gößnitz (45,9 Prozent) und Rositz (41,1) standen neun Dörfer mit einstelligen Ergebnissen gegenüber, wobei Göllnitz (3,7 Prozent) und Heukewalde (6,3) die Tiefpunkte markierten. Das gleiche Bild bei den Gewinnen und Verlusten. Erfolgen wie in Langenleuba-Niederhain (+13,7 Prozentpunkte) und Jückelberg (+11,1) standen Einbrüche wie in Lucka (-19,9) und Ponitz (-18,2) gegenüber.

Die Regionalen wurden neue viertstärkste Kraft im Kreistag und lösten damit die FDP ab. In Altkirchen konnte die Wählervereinigung mit 40,0 Prozent ihr bestes Ergebnis holen. Am schwächsten schnitt sie in Ponitz (3,1 Prozent), Haselbach (6,1), Windischleuba (6,2) ab. Die größten Sprünge nach oben wurden in Mehna (+17,6 Prozentpunkte ), Lumpzig (+16,4) und Drogen (+12,8) gemacht, den Ausreißer nach unten markierte Frohnsdorf (-10,3).

Noch schlechtere Gesamtzahlen zeigt die Bilanz der FDP. Drei "Hochburgen" in relativ wenigen Wählern standen extrem viele "weiße Flecken" gegenüber. So gewannen die Liberalen zwar Göllnitz (62,9 Prozent), Löbichau (54,4) und Heukewalde (43,4), holten aber gleichzeitig in Fockendorf, Göpfersdorf, Gößnitz, Kriebitzsch, Langenleuba-Niederhain, Lucka, Meuselwitz und Windischleuba nur einstellige Ergebnisse - und zwar nur mit einer Eins vorm Komma. Den Tiefpunkt markierte Frohnsdorf mit 0,9 Prozent. Zugewinnen in Heukewalde und Wildenbörten standen zweistellige Verlustraten unter anderem in Altenburg, Heyersdorf und Göllnitz gegenüber.

Die Grünen holten ihre Spitzenwerte - alle im einstelligen Bereich - in Vollmershain (8,9 Prozent), Nöbdenitz (8,7) und Heyersdorf (7,8). Dafür gab's Nullen vorm Komma in "weißen Flecken" wie Göllnitz (0,7) und Monstab (0,8).

Günter Neumann

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