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150 Sänger musizieren auf Authausens Freilichtbühne

Musikfest 150 Sänger musizieren auf Authausens Freilichtbühne

Das Sängerfest in der Authausener Steinerkeite war mit über 500 Gästen und 150 mitwirkenden Sängerinnen und Sängern ein Erfolg. Das mehrstündige Chorkonzert war eingebettet in das 7. Musikfest der Dübener Heide und stellte einen der Höhepunkte dar.

Beeindruckender Moment: Alle Sängerinnen und Sänger erheben ihre Stimme gemeinsam zum großen Finale.

Quelle: Heike Nyari

Authausen. Da haben es die Herren vom Männergesangverein Concordia 1886 mit stimmengewaltiger Unterstützung von sieben Chören ordentlich krachen lassen. Das Sängerfest in der Authausener Steinerkeite war mit über 500 Gästen und 150 mitwirkenden Sängerinnen und Sängern am Wochenende ein voller Erfolg und wird mit Sicherheit noch lange in guter Erinnerung bleiben.

130 Jahre Männergesangsverein

Das mehrstündige Chorkonzert „Das deutsche Lied“ war eingebettet in das 7. Musikfest der Dübener Heide und stellte einen der Höhepunkte dar. Gleichzeitig feierte der Authausener Männergesangverein mit dem musikalischen Marathon sein 130. Gründungsjubiläum und konnte sich über viele Glückwünsche und Präsente freuen. Das schönste Geschenk machte sich das Geburtstagskind selbst, denn in den zurückliegenden fünf Jahren konnte die Mitgliederstärke verdoppelt und der Altersdurchschnitt durch viele junge Sänger auf 45 Jahre gedrückt werden.

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Mit über 500 Gästen und 150 mitwirkenden Sängerinnen und Sängern ist am Wochenende das Sängerfest in der Dübener Heide über die Bühne gegangen. Es war die Abschlussveranstaltung des musikalischen Reigens, der mehrere Tage an mehreren Heide-Orten ausgetragen wurde.

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Zu den Männern, die erst kürzlich dem Verein beitraten, gehören Uwe Kaiser, Günter Gretschel und Günter Heßler. Der Jüngste ist der 17-jährige Johannes Porsch. „Unser Chor, der sich hörbar qualitativ verbesserte, steht wieder auf einem festen Fundament und kann optimistisch in die Zukunft blicken“, freut sich der Vereinsvorsitzende Ralf Uber.

Viele Chöre dabei

Zum Erfolg trug neben dem Rühren der Werbetrommel auch der neue musikalische Leiter bei. Vor genau vier Jahren, vier Monaten und vier Tagen fand Jens-Uwe Weiß aus Eilenburg den Weg nach Authausen. Nach einigen Proben nahm der Berufsmusiker die Herausforderung an. „Wir haben an den musikalischen Grundlagen gearbeitet, das Gehör geschult und verfügen heute über mehr Dynamik und Flexibilität“, ist sich der Chorleiter sicher.

„Es war ein Genuss, dieses Fest zu erleben und das deutsche Liedgut in dieser Fülle zu hören. Damit haben wir viele Gäste erreicht und ihnen ein bleibendes Erlebnis geschaffen“, sagte Bürgermeister Lothar Schneider (parteilos). Jeder Chor gab sein Bestes, um das Publikum mit abwechslungsreichem Repertoire zu begeistern. Es sangen die Männerchöre aus Mörtitz, Löbnitz, Leipzig-Stötteritz und Dessau-Roßlau sowie die gemischten Chöre der Kantorei Authausen, der Arbeiterwohlfahrt Bad Düben und der Heidechor Laußig. Ein beeindruckender Moment war, als alle Sängerinnen und Sänger gemeinsam zum großen Finale ihre Stimmen erhoben.

Weitere Konzerte am Wochenende

Damit war das Fest natürlich noch nicht vorüber. Für Begeisterung sorgten auch die hübschen Mädchen des weißrussischen Ensembles Soneijka. In ihren folkloristischen Gewändern sangen und tanzten sie sich in die Herzen der Zuschauer. Die Herzen erreichten auch die Herren der Blaskapelle Authausen. Sie umrahmten nicht nur das Fest, sondern servierten auch einen gemeinsamen Auftritt mit dem Männerchor.

Mit dem Chorkonzert neigt sich das 7. Musikfest langsam dem Ende. Am kommenden Wochenende gibt es noch das Wandelkonzert in Pretzsch (6. August, 15 Uhr), eine Orgelvesper in der Barockkirche Burgkemnitz (6. August, 17 Uhr) und dass Abschlusskonzert im Wasserschloss Reinharz (7. August, 15 Uhr). Am 8. August gestaltet der Authausener Männergesangverein in Bad Schmiedeberg ein Kurkonzert im Festsaal des Kurhauses. Beginn: 19.30 Uhr.

Zwei neue Spielorte

Für Organisator Hans Kohlmetz steht das Musikfest im kommenden Jahr in groben Zügen schon fest. So viel sei verraten: Mit der Kirche Pressel und dem Schloss Hohenprießnitz stehen zwei neue Spielorte im sächsischen Teil der Heide fest.

Von Heike Nyari

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