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Bad Düben Adventsmarkt in Bad Düben: Neues Konzept kommt bei Besuchern gut an
Region Bad Düben Adventsmarkt in Bad Düben: Neues Konzept kommt bei Besuchern gut an
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17:28 22.12.2015
Überaus gut besucht war der Bad Dübener Weihnachtsmarkt 2015. Quelle: Steffen Brost
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Bad Düben

 Für Barbara Paul ist seit Februar Weihnachten. Seitdem war die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung mit den Vorbereitungen für den Bad Dübener Weihnachtsmarkt beschäftigt, recherchierte im Internet, studierte Angebote, holte sich Tipps bei Experten. 48 Stunden nach den beiden Fest-Tagen zieht sie zufrieden ein positives Fazit: Der Stress der letzten Wochen ist schnell vergessen. Es ist alles sehr gut gelaufen. Zu erwarten war das nicht unbedingt. In den vergangenen Jahren zog der historische Adventsmarkt die Gäste vorrangig aufs Burg-Gelände. In der City selbst passierte nicht viel. Anno 2015 der Strategie-Wechsel: Die Stadt übernimmt wieder selbst, Parade- und Marktplatz werden zu den Hauptschauplätzen und die langjährige Rathaus-Mitarbeiterin Barbara Paul erlebt als Org-Chefin eine Premiere.

Die Einschätzung „sehr gut besucht“ umschreibt da nur vage die Resonanz in der Innenstadt. „In Spitzenzeiten waren laut Schätzungen der Vertreter des Rummels 2000 bis 3000 Menschen unterwegs“, freut sich Barbara Paul. Der Sonnabend war etwas besser besucht als der Sonntag. Sie habe mit vielen Besuchern und Beteiligten gesprochen: Die Flaniermöglichkeiten entlang geöffneter Geschäfte in der Innenstadt hätten die Verbindung zwischen Markt und Paradeplatz geschaffen und seien bei Kunden und Händlern auf positive Reaktionen gestoßen. Vor allem bei letzteren mit Blick auf die erzielten Umsätze. Leider hätten aber auch diesmal nicht alle Gewerbetreibenden die Möglichkeit genutzt, die Geschäfte am Wochenende zu öffnen. Gut angekommen sei zudem, dass Bäckerei Beckert, Hotel National oder das Textil-Geschäft von Cathleen Ott vor den Läden oder im Hof zusätzliche Angebote offeriert hätten. „Auch wenn es dieses Jahr noch nicht geklappt hat, habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass es nächstes Jahr gelingt, dass noch mehr Innenhöfe öffnen“, sagt Barbara Paul. Ein erstes Signal habe sie bereits erhalten.

Die Wiederholung im nächsten Jahr ist fest eingeplant, vorausgesetzt, alle Partner machen wieder mit. So konnten die Dübener von den Holzhütten profitieren, die der Hohenprießnitzer Schlossherr Konrad Obermüller nach der Schlossweihnacht am zweiten Advent auf Mietbasis zur Verfügung stellte. Auch die kulturelle Umrahmung sei sehr ansprechend gewesen, lobte Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG). Und nicht zuletzt stimmte die gastronomische Versorgung. Die Bad Dübener hätten viel geboten bekommen, was es in den vergangenen Jahren nicht gab. Flammlachs, Kräppelchen, Knobi-Brot und Co. gingen weg wie warme Semmeln.

Von Kathrin Kabelitz

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