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Ärger mit Trampelpfad in Bad Düben

Ärger mit Trampelpfad in Bad Düben

Seit Monaten bietet die Stirnseite des Wohnblocks im Windmühlenweg 7 in Bad Düben keinen schönen Anblick. Leere Zigarettenschachteln, benutzte Papiertaschentücher und immer wieder Hundekot.

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Diesen Trampelpfad sehen die Bewohner des Windmühlenweges nicht gern.

Quelle: Steffen Brost

Bad Düben. "Das entwickelt sich hier zur Dreckecke. Oft genug bin ich schon in die Hinterlassenschaften von Hunden getreten. Außerdem fliegt hier immer mehr Müll in die Sträucher, Hecken und auf den Weg", schimpft eine Anwohnerin, die ihren Namen nicht nennen will.

Eine Vor-Ort-Besichtigung mit Hausmeisterin Heike Hopp bestätigt die Angaben der Anwohnerin. Überall liegt Müll herum. Auch zwei frische Hundehaufen sind zu sehen. Das Problem: Direkt an der Ostseite des Wohnhauses führt seit vielen Jahren ein Trampelpfad entlang, der gleichermaßen von Radfahrern und Fußgängern als Abkürzung zwischen Blücherstraße und Windmühlenweg genutzt wird. Wegen der schlecht einsehbaren Wohnhausfront sind sie unbeobachtet und können Kleinmüll schnell entsorgen oder den Hund Gassi führen. "Ich kenne das Problem. Die einfachste Lösung wäre, man müsste den Trampelpfad dicht machen. Dann würde sich auch das Müllproblem lösen", sagt Heike Hopp.

Das Ordnungsamt der Stadt Bad Düben ist bereits darüber informiert. "Das ist kein offizieller Durchgang. Wir werden uns das mal anschauen und dann eine Entscheidung treffen", sagt Gabriele Leibnitz vom Ordnungsamt im Rathaus.

Hausmeisterin Heike Hopp hat indes noch weiteren Gesprächsbedarf mit der Stadt. "Der Fußweg vor den Wohnhauseingängen gehört der Stadt. Eigentlich müsste sie im Falle von Schnee und Eis den Winterdienst hier durchführen. Aber das machen wir seit vielen Jahren selber. Auch die Bepflasterung vor den Hauseingängen ist Stadtangelegenheit. Das Pflaster ist noch das aus DDR-Zeiten. Also mindestens 40 Jahre alt und mittlerweile ziemlich marode. Hier entwickelt sich eine Unfallquelle, gerade für unsere älteren Anwohner." Hopp hofft jetzt auf eine Reaktion aus dem Bad Dübener Rathaus.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.02.2015
Von Steffen Brost

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