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Bad Düben Aldi will in Bad Düben noch 2015 neu eröffnen
Region Bad Düben Aldi will in Bad Düben noch 2015 neu eröffnen
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14:22 19.05.2015
Die ehemaligen Bauhof-Gebäude müssen weichen: Aldi will noch in diesem Jahr auf dem Areal einen neuen Markt errichten. Quelle: Steffen Brost
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Bad Düben

Große Probleme erwartet die Stadtverwaltung bei der nun folgenden Beteiligung von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange offenbar nicht. Bauamtsleiterin Heike Dietzsch hatte zudem darauf verwiesen, dass der B-Plan bereits mit dem Landratsamt Nordsachsen abgestimmt sei. Dieses stand den Umzugsplänen samt Erweiterung lange skeptisch gegenüber, hatte seinen Widerstand aber mit der Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes aufgegeben. Darin war der Stadt von Experten bescheinigt worden, dass die "Verlagerung und Erweiterung des Aldi-Marktes um 169 Quadratmeter keine schädlichen Auswirkungen auf die Innenstadt erwarten lasse".

Wie berichtet, möchte Aldi, das derzeit eine 630 Quadratmeter große Filiale in der Schmiedeberger Straße betreibt, auf der anderen Seite dieses Wohngebietes einen 799 Quadratmeter großen Markt neu bauen. In diesem Zusammenhang müssen die derzeit leer stehenden Gebäude des Ex-Bauhofes abgerissen werden. "Wir verfolgen weiter das Ziel, die neue Filiale noch 2015 zu eröffnen", informierte Clemens Häufele, Geschäftsführer der Aldi-Regionalgesellschaft in Beucha. Er räumte allerdings ein, dass dieses Ziel bei einer reinen Bauzeit von sieben Monaten sehr ambitioniert sei. Aldi will so auf neue Markterfordernisse reagieren, die eine bessere Präsentation der Waren und breitere Gänge für die Kunden notwendig erscheinen lassen. Eine Sortimentserweiterung sei nicht vorgesehen.

Geplant ist zudem, angrenzende Flächen städtebaulich neu zu ordnen und die Ausgleichspflanzung im Bestand zu sichern. Anfragen, so Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG) gab es wegen der Zufahrten, die vom nördlich gelegenen Windmühlenweg, Postweg und der jetzigen Zufahrt möglich seien. Die Anlieferung der Waren erfolge nur einmal am Tag, nicht zu Nachtzeiten. Zudem, so Münster, gab es Anregungen von Anwohnern, ob in Richtung Osten weitere Grundstücke als Baugrundstücke ausgewiesen werden könnten. "Grundsätzlich haben wir nichts dagegen", so Münster. Dafür müsse der B-Plan geändert werden. Das solle in einem separaten Verfahren nachgeholt werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.03.2015
Kathrin Kabelitz

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