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Alte Platte in Bad Düben wird aufgehübscht

Alte Platte in Bad Düben wird aufgehübscht

Finale am Block Nummer zwei im Plattenbau-Wohngebiet Am Schalm in Bad Düben: Dort sind die letzten Balkone mit einem Spezialkran an die Südseite eines der Mehrgeschosser angebracht worden.

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Kran-Einsatz: Dieser Wohnblock Am Schalm hat jetzt Balkone.

Quelle: Steffen Brost

Bad Düben. Im Laufe der nächsten Wochen werden noch Restarbeiten erledigt. Bis Ende März verschwindet dann das Baugerüst.

Seit Mitte des vergangenen Jahres liefen die Modernisierungsmaßnahmen. Im Rahmen der Baumaßnahme erhielt das Haus eine komplette Fassadensanierung. Mit einem modernen Wärmedämmverbundsystem soll jetzt auch Energie gespart werden. Dazu wurden in 30 Wohnungen sämtliche Fenster ausgewechselt, das Dach repariert und neu gedämmt. Außerdem erfolgte in allen Wohnungen ein kompletter Heizkörperwechsel und leerstehende Wohnungen wurden gleich mit auf den modernen Stand gebracht. Mit Erfolg. Denn zwei der insgesamt 16 leerstehenden Wohnungen sind jetzt wieder vermietet. "Das gesamte Gebiet bekommt so langsam wieder mehr Attraktivität. Ich bin zuversichtlich, dass im Laufe der nächsten Wochen in den noch leeren Wohnungen bald wieder neues Leben einzieht", sagte Bettina Czerwonatis, die Geschäftsführerin der Wohnungsbaugesellschaft Bad Düben. Zum Abschluss der Bauarbeiten bekommt der Block in den nächsten Wochen eine frische Farbgebung samt Logo der Wohnungsbaugesellschaft.

Das Unternehmen investierte in die Verjüngungskur rund 800 000 Euro. Die war auch dringend notwendig, da an dem Plattenbau in der Vergangenheit nicht viel getan wurde. Der Umbau Am Schalm läuft bereits seit einiger Zeit. So wurde schon ein kompletter Block leer gezogen und später abgerissen. Die umfangreichen Baumaßnahmen schlagen mit insgesamt rund drei Millionen Euro zu Buche. Gibt der Aufsichtsrat der Wohnungsbaugesellschaft nächste Woche grünes Licht, wird das nächste Objekt in Angriff genommen und saniert. Czerwonatis kündigte aber an, keine Scheu davor zu haben, noch einen Wohnblock abzureißen, wenn es die Situation erfordere.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.03.2015
Von Steffen Brost

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