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Bad Düben Arbeiterwohlfahrt lädt zu Folklorenachmittag
Region Bad Düben Arbeiterwohlfahrt lädt zu Folklorenachmittag
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13:39 21.10.2009
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Bad Düben

Es fehlte nichts: Der Samowar, die bunten Löffel und Schüsseln, kleine Püppchen mit typisch russischer Kleidung und den langen blonden Zöpfen, die wir aus den Märchen unserer Kindheit kennen, und auch die kleinen Matrjoschkas waren da.

In schöner Tradition hatte der Chor der Spätaussiedler unter Leitung von Erika Gaube ein buntes Programm vorbereitet, das dem Namen des Chores „Radost“, was „Freude“ heißt, voll entsprechen sollte. Mit der Eröffnung startete dann ein bunter Reigen russischer und deutscher Volkslieder. Witzige Geschichten, wie sie das Leben so schreibt, vorgetragen von Erika Gaube, sorgten für manchen Lacher.

Dann traten der Opa – alias Erika Gaube – und die Oma – alias Paulina Romme – mit einem Sketch auf. Bei diesem Pärchen handelte es sich offensichtlich um eine Sandkastenliebe, die bis ins hohe Alter Bestand hat, denn das Pärchen frischte auf scheinbar sehr zweideutigem Wege Erinnerungen aus dieser Zeit auf. Beide bekamen für ihre originelle Darstellung – gekrönt von Paulinas charmantem Akzent – sehr viel Beifall. Auch wenn der Chor mit Valentina, Larissa, Maria, Paulina, Ljuba, Michael und wie sie alle heißen schon viele Auftritte hinter sich hat, Lampenfieber ist immer dabei. Das dankbare Publikum sieht jedoch nur jede Menge Temperament und den Spaß an der Sache, den alle Chormitglieder haben. Leider fehlt ihnen, wie Erika Gaube im Gespräch sagte, eine musikalische Leitung, die auch mal mit einem Instrument unterstützend eingreifen kann. Vielleicht gibt es in der näheren Umgebung jemanden, der den Chor in Bad Düben ehrenamtlich unterstützen kann?

Dass die Mitglieder sehr lebenslustig sind, bewiesen sie nach dem offiziellen Programm noch einmal auf der für alle freigegebenen Tanzfläche und bei dem einen oder anderen Volkslied, das mit den Senioren gemeinsam gesungen wurde. Nach dem Motto „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ hatten die Frauen auch für das leibliche Wohl gesorgt. So kamen allerhand leckere Sachen auf den Tisch: Piroggen, Plinsen, Apfelkuchen, die sich alle zu einer Tasse Kaffee oder Tee schmecken ließen. Dem Chor und Erika Gaube, den fleißigen Bäckerinnen und dem Team der Awo um Elvira Seidel vielen Dank für einen gelungenen Nachmittag.

Petra Petersohn

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