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Bad Düben Ausbau der Mühldorfer Straße in Bad Düben startet im August
Region Bad Düben Ausbau der Mühldorfer Straße in Bad Düben startet im August
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00:19 22.06.2017
Die Mühldorfer Straße im Ortsteil Alaunwerk. Quelle: Steffen Brost
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Bad Düben

Der grundhafte Ausbau der Mühldorfer Straße in Bad Düben startet Mitte August. Bis Ende Oktober, so informierte Heike Dietzsch vom Bau- und Bürgeramt der Stadt Bad Düben, sollen die 300 Meter fertig sein.

Für die Bewohner der Mühldorfer Straße im Ortsteil Alaunwerk neigen sich damit die Zeiten der Holperpiste dem Ende zu. Auf ihrer Straße sammelt sich bei Regen in zahlreichen kleinen und großen Löchern das Wasser. Doch außer ein paar kleineren Reparaturen mit Splitt und Schotter wurde bisher nicht viel gemacht.

Zwei-Drittel-Förderung ermöglicht den Bau

Erst eine Zwei-Drittel-Förderung, für die die Stadt in diesen Tagen den Bescheid erwartet, macht nun das rund 200 000 Euro teure Gesamtprojekt möglich. Damit sinkt die Belastung für die Anlieger entscheidend, da damit nur ein Drittel der Kosten entsprechend der Straßenbaubaubeitragssatzung der Kurstadt auf die Eigentümer umgelegt wird. Im Falle der Mühldorfer Straße, die als Anliegerstraße eingeordnet ist, sind das 60 Prozent der Kosten, die nicht gefördert werden.

Konkret gebaut wird eine frostsichere Asphaltstraße samt auch für Müllfahrzeuge geeignetem Wendehammer. Es werden zudem neue Straßenlaternen installiert. Außerdem will EnviaM einige neue Leitungen verlegen. „Trink- und Abwasserleitungen liegen schon“, so Heike Dietzsch. Doch es komme auf jeden Fall ein Leerrohr für künftiges Breitbandinternet in die Erde. Noch nicht abgeschlossen sind die Gespräche mit der Telekom. „Wir sind aber schon daran interessiert“, so Heike Dietzsch, „dass auch gleich noch die restlichen alten Telefonmasten verschwinden.“

Für 2018 wird die Mühlläufer Straße vorbereitet

Bei der Mühldorfer Straße handelt es sich in diesem Jahr um die einzige größere Straßenbaumaßnahme in der Kurstadt. „Doch wir bereiten schon jetzt die Mühlläufer Straße im Ortsteil Hammermühle für 2018 vor“, blickt Heike Dietzsch voraus. Auch hier wird die Stadt nur dann bauen, wenn sie Fördermittel erhält, um die Belastung der Anwohner in Grenzen zu halten.

Beschäftigt ist die Verwaltung zudem noch mit dem 2016 erfolgten Straßenbau im Windmühlenweg. Die Schlussrechnung dafür lag im Frühjahr vor. Nun werden die Kosten für die Eigentümer ermittelt. Sie haben bei der Haupterschließungsstraße 40 Prozent der nicht geförderten Kosten zu bezahlen, die übrigens nicht auf die Mieter umgelegt werden dürfen.

Von Ilka Fischer

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