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Bad Düben B 6 neu: Bad Dübener Stadträte diskutieren
Region Bad Düben B 6 neu: Bad Dübener Stadträte diskutieren
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17:28 02.05.2010
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Bad Düben

Findeisen wollte zudem wissen, welche Position Münster zur geplanten Bundesfernstraße hat – zumal sie in einem Beitrag in dieser Zeitung ankündigte, sich mit dem Städtebund zum Straßenprojekt beraten zu wollen. Münster erklärte daraufhin, dass sie mit den Städtebundmitgliedern „auch über eine andere Streckenführung“ sprechen werde. Gräfenhainichen liebäugelt beispielsweise mit der Straße. Die Stadt Bad Düben habe hingegen noch keine offizielle Position, die sie vertreten könne. Die Stadtchefin hatte vorige Woche erklärt, die Kommune sei in der Meinungsfindung. „Wir können uns gerne im Stadtrat dazu verständigen“, sagte sie. Das hielten auch die Stadträte Heike Nyari (FWG) und Werner Stärtzel (CDU) für sinnvoll. Stärtzel: „Wir brauchen dringend eine Umgehung und sollten uns um einen sachlichen Kompromiss bemühen.“ Münster betonte, dass die Stadt nicht vom 2007 beschlossenen Verkehrskonzept abweichen wolle. Darin hatten sich die Stadträte für eine ortsnahe Umgehung ausgesprochen. Landrat Michael Czupalla (CDU) sagte dieser Zeitung, dass eine zweite Muldebrücke und die Ortsumgehung nur möglich seien, wenn die B6 neu kommt. In einer der nächsten Stadtratssitzung will Münster das Thema auf die Tagesordnung heben. Es müssten Vor- und Nachteile der Fernstraße beim Namen genannt werden. Wie berichtet, soll die „Nordharzautobahn“ über Rösa, Schwemsal nach Bad Düben führen und weiter über Görschlitz und Pressel nach Torgau. Sie ist in Sachsen angeblich zweispurig geplant.    

nf

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